- Home
- Bonn
- Region
- News
- Sport
- Familie
- Wetter
- Verkehr
- Freizeit
- Anzeigen
- Abo
- Dialog
Ford Fiesta: Neuauflage eines Erfolgsmodells
Von Thomas Mendle
Ab Januar ist der überarbeitete Ford Fiesta im Handel. Sportlicher Kleinwagen mit großem Motorenangebot
Kaum ein Kleinwagen kann in Europa solche Erfolge feiern wie der Ford Fiesta. 15 Millionen Einheiten konnte der Autobauer seit der Markteinführung im Jahr 1976 von ihm absetzen. Ab Januar tritt der Fronttriebler modellgepflegt als Drei- und Fünftürer ab 10 950 Euro gegen VW Polo, Opel Corsa, Peugeot 208 und Renault Clio an.
Beim Design hat Ford in der Hauptsache an der Front Hand angelegt. Der nun trapezförmige Kühlergrill ist gegenüber dem Vorgänger größer und höher positioniert, das Gleiche gilt für den Frontstoßfänger. Die Scheinwerfer haben die Designer lang und schmal gestaltet: elegant fast von der A-Säule bis an den Kühlergrill reichend. Damit wirkt die Front deutlich aggressiver als beim Vorgänger. Im Innenraum sind die Materialien spürbar aufgewertet worden, für Instrumententafel und Sitzbezüge sind jede Menge Farbvarianten erhältlich. Die vorderen Sitze sind bequem und lassen auch lange Distanzen am Stück zu. Im Fond können Personen bis 1,80 Meter Körpergröße kommod sitzen, größer gewachsene Zeitgenossen mangelt es dann aber an Knie- und Kopffreiheit.
Gleich zehn Motoren stehen zur Wahl, von denen sieben unter 4,3 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen und weniger als 100 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren sollen. Neben sieben Benzinern zwischen 44 kW/60 PS und 92 kW/125 PS - unter anderem auch der aus dem Focus bekannte Ecoboost-Dreizylinder-Motor mit Direkteinspritzung - gibt es außerdem einen LPG-Version und zwei Dieselmotoren. Der kleinere 1,5-Liter-Selbstzünder leistet 55 kW/75 PS. Mit dem 1,6-Liter-Econetic-Diesel mit 70 kW/95 PS soll dank des Start-Stopp-Systems, Leichtlaufreifen und Rekuperation als "Green Engine" ein Verbrauch von 3,3 Liter Diesel pro 100 Kilometer möglich sein. Diesen Antrieb konnten wir bereits auf seine Alltagstauglichkeit prüfen.
Der Motor erwacht durch einen Druck auf den Startknopf zum Leben. Bei niedrigen Geschwindigkeiten ist der Vierzylinder mit mechanischen Geräuschen stets präsent. Beim Losfahren schwächelt er erst leicht, um dann bei 2500 Umdrehungen eine kleine Schippe drauf zu legen. Ab 100 km/h ist von dem Motor nichts zu hören. Doch bis dahin bedarf es viel Geduld, denn ab 70 km/h gestaltet sich das Beschleunigen überaus zäh. Ein wenig mehr Temperament täte dem Triebwerk wahrlich gut. Als Kurvenjäger aber geht der Fiesta wegen seines deutlich auf Komfort getrimmten Fahrwerks und dem kaum vorhandenen Seitenhalt der Sitze ohnehin nicht durch. Die Prioritäten beschränken sich klar auf das Spritsparen.
Dazu wird der Fahrer nicht zuletzt durch auf dem Display eingeblendete "grüne Pflänzchen" motiviert, die in den Disziplinen "Schalten", "Weitblick" und "Geschwindigkeit" umso mehr Blätter ansetzen, je verbrauchsgünstiger der Fahrer fährt. Was den Konsum angeht, sind die Erfahrungen allerdings sehr durchwachsen. Am Ende der nicht allzu dynamischen Testfahrt in der Stadt, auf Autobahnen und Landstraßen zeigt der Bordcomputer einen Verbrauch von 6,4 Litern Diesel pro 100 Kilometer (169,6 g CO2/km) an. Das ist kein Sensationswert, aber zum Teil auch dem nicht funktionierenden Start-Stopp-System des Testfahrzeugs geschuldet. 4,5 bis 5,0 Liter Diesel auf 100 Kilometer sind sicherlich drin.
Wesentliche Veränderungen betreffen die technischen Helferlein im Fiesta. Der optionale Notbremsassistent "Active City Stop" soll bis 15 km/h Auffahrunfälle gänzlich verhindern, bis Tempo 30 mildert er zumindest deren Folgen ab. Ebenfalls neu ist die Auslands-Notruffunktion im optionalen Multimedia- und Kommunikationssystem "Sync", die bei einem Unfall im Ausland einen Notruf in der jeweiligen Landessprache absetzt und die exakte Position des Fahrzeugs übermittelt.
Außerdem hält Ford noch ein Sicherheitssystem der besonderen Art bereit. Erstmals kommt beim neuen Fiesta das "MyKey"-System zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen programmierbaren Fahrzeug-Schlüssel, mit dem beispielsweise Eltern ihren jugendlichen Sprösslingen eine maximale Höchstgeschwindigkeit zwischen 140 km/h und 180 km/h oder eine maximale Lautstärke der Audioanlage vorgeben oder sogar das Ausschalten bestimmter Sicherheitssysteme verhindern können. Schöne neue Welt. mid
Artikel vom 30.11.2012
Leserfavoriten
- Möglicher Bombenleger von Bonn Marco G. hatte kaum Kontakte zu den Nachbarn
- Polizei bittet um Mithilfe Pantheon während Vorstellung überfallen
- Niederlage für Haribo Schmerzensgeld für Biss ins Fruchtgummi
- Landgericht Bonn Mobbing via YouTube - Jugendliche müssen Mitschüler 5000 Euro zahlen
- Zwei Menschen verletzt Vier Unfälle in zwei Stunden auf der Pützchens Chaussee
- Führerscheinprüfung in Köln 17-Jähriger rastet komplett aus
- Kur AG in Ahrweiler Headhunter sucht Kurdirektor - Noch keine Entscheidung bei Ahr-Thermen
- Unfall in Wachtberg Achtjährige lief auf die Straße - schwer verletzt
- Waldgrundstück in Pech Haribo-Gründer Hans Riegel hat jetzt eine Hecke gepflanzt
- Alte Kelterhaus in Königswinter Das Aus für die traditionsreiche Gaststätte - Pächter gibt auf
- Wetter Mai zu nass und zu trübe - Keine Besserung in Sicht
- Düsseldorf Schüler erstochen - Schwester unter Verdacht
- Wetter Sommer 2013 - Wird er besser als der Frühling?
- Bewegender Abschied Internetstar Zach Sobiech mit 18 an Krebs gestorben
- Forschung Ärger um Klon-Studie - US-Forscher: Nur simple Fehler
- Papst Franziskus Hat sich Jorge Mario Bergoglio als Exorzist betätigt?
- London Britische Polizei durchsucht nach Terrormord Wohnungen
- Interview mit Hannelore Kraft "Das Wir entscheidet"
- Mord an einem britischen Soldaten Mutmaßliche Terrorattacke schockt London
- Pädophilie-Affäre Verteidiger von Daniel Cohn-Bendit bringen sich in Stellung
- Transfer Bonner SC verpflichtet Oliver Cylkowski vom FC Hennef
- Telekom Baskets Bonn Saisonabschluss - Chris Ensminger kämpft mit den Tränen
- Interview mit Olympiasieger Nils Schumann "Die Freiheit, nein zu sagen"
- Silberpfeile in Monaco auf Pole-Kurs - Vettel glücklos
- UEFA Fußball-Fest: Champions-League-Finale 2015 in Berlin



