EuroChallenge

Nicht vom Rückenwind umpusten lassen

bonn.  Die Telekom Baskets wollen am Dienstag bei den Antwerpen Giants mit einem Sieg in die EuroChallenge starten.
Da geht's lang nach Europa: Jared Jordan ist der Mann, der bei den Baskets die Richtung vorgibt.
							Foto: Jörn Wolter
Da geht's lang nach Europa: Jared Jordan ist der Mann, der bei den Baskets die Richtung vorgibt. Foto: Jörn Wolter

Als der Mannschaftsbus der Telekom Baskets am Montag in Richtung Antwerpen aufbrach, wirkte der stattliche 90:57-Bundesliga-Erfolg gegen die EWE Baskets Oldenburg noch nach. "Natürlich ist die Stimmung gehoben. Ist doch klar", sagte Headcoach Michael Koch. "Den Spielern ist ein Stein vom Herzen gefallen, dass sie nach den beiden vorausgegangenen Niederlagen dem Druck standgehalten haben."

Mit positiver Stimmung beginnt also für die Baskets am Dienstag der europäische Wettbewerb. Zum Auftakt in der EuroChallenge treten sie bei den Antwerpen Giants an (20.30 Uhr). Danach folgen drei Heimspiele (siehe Infokasten), ehe die Vorrunde mit zwei Auswärtsspielen endet. "Das ist kein optimaler Spielplan, daher wäre ein Auftaktsieg wichtig", sagt Koch.

In der Vorbereitung haben die Baskets bereits zwei Mal gegen Antwerpen gespielt - und zweimal gewonnen. Die Spiele waren schon vereinbart gewesen, ehe die EuroChallenge ausgelost wurde und die Trainer beschlossen, die Testspiele trotzdem zu bestreiten.

Seither sind die Belgier in der Liga noch nicht recht in Gang gekommen, was auch daran liegt, dass Spielmacher Tim Black verletzt ist. Aber Koch und sein Team haben sich in der kurzen Vorbereitung gar nicht so sehr auf die Giants konzentriert, sondern mehr auf sich selbst. "Wir wollen Routine in unsere Abläufe bekommen. Dazu sind diese Spiele da", sagt der Fan des europäischen Wettbewerbs.

Telekom Baskets Bonn - Oldenburg
 

"Spieler spielen lieber als zu trainieren", weiß der Europameister von 1993 nur zu gut, "außerdem ist es eine Abwechslung. Ich finde die gemeinsamen Touren wichtig für das Team."

Bei aller Freude über das gegen Oldenburg so eindrucksvoll wiedergewonnene Selbstvertrauen wird der Trainer acht geben, dass sich niemand vom frisch gewonnenen Rückenwind umpusten lässt. "Man sieht nicht in die Köpfe der Spieler, aber alle wissen, dass es ebenso falsch ist, eine Niederlage wie die gegen Frankfurt zu hoch zu hängen, wie einen Sieg, wie den gegen Oldenburg."

Mit besonders viel Selbstvertrauen kann Jonas Wohlfarth-Bottermann nach Belgien reisen. Er machte gegen Oldenburg sein bestes Spiel im Baskets-Trikot. "Das war sicherlich ein Ausreißer", relativiert Koch, "aber auch ein deutlicher Schritt nach vorn. Ich will, dass er konstant auf gute zehn bis 15 Minuten mit zehn Punkten, fünf bis sechs Rebounds und hier und da einen Block kommt."

Weitere Informationen zu Baskets Bonn finden Sie im GA-Spezial.

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