Baskets-Tagebuch

Konstantin Klein berichtet aus dem Baskets-Trainingslager

Rogla. Eine Woche lang bereiten sich die Telekom Baskets im slowenischen Rogla auf die Saison vor. Aufbauspieler Konstantin Klein berichtet für den GA in einem Tagebuch, hier Teil 1.

Dritter Tag im Trainingslager, beim Frühstück ist es ganz still. Alle sind erschöpft. Hier geht es jeden Tag um 8.30 Uhr aus den Federn, nach dem Frühstück beginnt um 9.45 Uhr die erste Trainingseinheit. In Laufschuhen. Nicht unbedingt die beliebtesten Teile unseres Equipments. Nach einer Stunde mit unserem Athletiktrainer Georgios Chatzidamianidis und Kondition, Kondition, Kondition auf Tartanbahn und Freiplatz wechseln wir dann in die richtigen Schuhe und in die Halle.

Endlich Arbeit mit Ball. Nach zweieinhalb bis drei Stunden Training ist der Sprung in die Eiswassertonne ein Muss. Anschließend: Essen und Mittagspause. Um 17.30 Uhr trudeln alle zur zweiten Trainingseinheit um 18 Uhr ein.

Gestern musste der erste Rookie – also Profi-Neuling – seine traditionelle Gesangseinlage als Einstand abliefern. Anton Geretzki hat „Atemlos“ gesungen. Hat er gut gemacht. Es gab ein paar Mitsinger und viele amüsierte „Fans“ – auch den Coach. Nur Josh Mayo hat unbeeindruckt sein Dessert gelöffelt.

Es sind noch zwei andere Basketballteams aus Polen und Russland hier oben auf dem Hochplateau in Rogla, vergangene Woche waren die Weltklasse-Handballer von Paris Saint Germain hier – die Bedingungen sind wirklich erstklassig.

Neben Kondition und Basketball gibt es auch Abwechslung auf der Sommerrodelbahn. Merkwürdig irgendwie, dass uns die Kurven da deutlich weniger ausgemacht haben als auf der Anreise. Da hatten wir vom Flughafen aus noch drei Stunden kurvige Fahrt vor uns, und einige haben sicherheitshalber die Papiertüten aus dem Flugzeug mit in den Bus genommen. Gebraucht hat sie zum Glück niemand.