Spiel beim FC Viktoria Arnoldsweiler

Bonner SC startet in den Mittelrhein-Pokal

Abseits des Fußballfeldes ist Ugur Dündar als Gastronom unterwegs.

Ugur Dündar traf beim letzten Aufeinandertreffen mit dem FC Viktoria Arnoldsweiler.

BONN. Am Mittwoch (19.30 Uhr) startet der Bonner SC mit Verspätung in den Mittelrhein-Pokal. Gegner ist mit dem FC Viktoria Arnoldsweiler einer, auf den die Rheinlöwen bereits in der vergangenen Pokalsaison trafen.

Mit dem Spiel beim FC Viktoria Arnoldsweiler startet der Bonner SC am Mittwoch (19.30 Uhr) mit Verspätung in den Mittelrhein-Pokal. 14 der 16 Partien der ersten Runde wurden bereits absolviert. Nur die Bonner und Regionalliga-Konkurrent Viktoria Köln (14. November) in Bergisch Gladbach) konnten aufgrund des eng getakteten Spielplans nicht früher antreten.

Aus dem Kreis Bonn/Rhein-Sieg überstanden bislang lediglich der 1. FC Spich und der FV Endenich (treffen im Achtelfinale aufeinander) sowie der SV Bergheim die erste Runde. Während der TSC Euskirchen als nächster möglicher Gegner auf die Rheinlöwen wartet, zogen die Bergheimer mit Alemannia Aachen das große Los.

Arnoldsweiler? Da war doch was. Auf dem Weg zum späteren Pokalsieg gewannen die Blau-Roten in der Vorsaison im Viertelfinale im März zu Hause gegen den Mittelrheinligisten mit 2:1. Ugur Dündar und Thiemo Kialka trafen damals für die Bonner zum Sieg, der am Ende noch einmal unnötig knapp wurde. Aufgrund der unterschiedlichen Liga-Zugehörigkeit genießt der Fünftligist aus dem Kreis Düren diesmal Heimrecht. „Ich kenne die Viktoria sehr gut“, weiß Zillken zu berichten.

Der 50-Jährige wohnt nur gut zehn Kilometer von Arnoldsweiler entfernt und ist über den Gegner durch zweimalige Beobachtung „gut informiert“. In der Liga gewann die Viktoria zuletzt gegen Merten (2:0) und Wesseling-Urfeld (4:0). „Gegen uns als Titelverteidiger wird die Mannschaft hoch motiviert sein“, sagt Zillken, hofft aber dennoch, nach 90 Minuten als Sieger vom Kunstrasenplatz zu gehen.