1. FC Köln

FC auf der Suche nach Verstärkung

KÖLN.  Spätestens am Ende der knapp 90-minütigen ersten Übungseinheit des neuen Jahres war auch Holger Stanislawski klar, warum er sich für ein Trainingslager in südlichen Gefilden entschieden hatte. "In den zehn Tagen, die wir in der Türkei verbringen, werden unsere Plätze hier geschont", meinte der Trainer des 1. FC Köln, nachdem er den seifigen, weichen Rasen verlassen hatte.
Holger Stanislawski verspricht 'knackige Einheiten'.
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Holger Stanislawski verspricht 'knackige Einheiten'. Foto: dpa

Auch deshalb sollen am Samstag, Sonntag und am Montag "knackige Einheiten", so Stanislawski, mit Waldläufen und Krafttraining im Vordergrund stehen. "Damit bringen wir die Kondition der Spieler wieder auf das Niveau von vor der zweiwöchigen Weihnachtspause. Und in Belek können wir dann die taktischen Einheiten bei hoffentlich wärmerem und gutem Wetter durchführen", meinte der Trainer.

Doch da machen ihm die Meteorologen nur bedingt Hoffnungen. Zwar soll es ab Dienstag, wenn der FC in die Türkei fliegt, tagsüber stets sonnig sein, die Temperaturen aber kaum die Zehngradmarke im Schatten überschreiten. Für die Nächte ist sogar leichter Frost bis minus vier Grad angekündigt . . .

In den vergangenen beiden Jahren hatte Holger Stanislawski bei der TSG Hoffenheim und beim FC St. Pauli als einer der wenigen Bundesligatrainer auf diese Abstecher in den Süden verzichtet. Nun sagte er zu seiner ersten Reise in die Türkei: "Ich bin kein Verfechter von Trainingslagern. Aber es hat auch schon Vorteile. Neben den in der Regel besseren Platzverhältnissen können wir uns in zwei Testspielen gegen Burghausen und Bochum mit guten Gegnern messen. Zudem ist es von Vorteil, wenn wir als Mannschaft einmal so zusammen ist."

Nicht mehr dabei sein wird bekanntlich Chong Tese (28). Der Stürmer steht vor einem Wechsel zum südkoreanischen Ex-Meister Suwon Bluewings. Im Gegenzug könne kurzfristig ein neuer Spieler verpflichtet werden, meinte Holger Stanislawski: "Wir haben die Antennen ausgefahren." Er ließ die Medienvertreter allerdings noch im Unklaren, ob es ein weiterer Stürmer oder aber der von ihm lange schon erhoffte zusätzliche Innenverteidiger sei.

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