Neujahrsempfang der FDP

Bürgerpreis der Swisttaler Liberalen geht nach Essig

Karl-Heinz Lamberty (l.), Andreas Pinkwart (r.) und Monika Wolf-Umhauer (3.v.r.) übergeben den Bürgerpreis an der Bürgerverein Essig.

Karl-Heinz Lamberty (l.), Andreas Pinkwart (r.) und Monika Wolf-Umhauer (3.v.r.) übergeben den Bürgerpreis an der Bürgerverein Essig.

SWISTTAL-ODENDORF. Der Bürgerverein in dem 362-Einwohner-Dorf Essig ist ganz besonders aktiv. In zweijähriger Arbeit haben die Aktiven aus einer alten Schulbaracke ein schönes Dorfhaus gemacht. Dafür gab es nun den Bürgerpreis der Swisttaler FDP.

Den Bürgerverein Essig hat die Swisttaler FDP mit ihrem Liberalen Bürgerpreis für bürgerschaftliches Engagement ausgezeichnet. In Essig werde die Gemeinschaft groß geschrieben, sagte FDP-Fraktionschefin Monika Wolf-Umhauer beim Neujahrsempfang im Zehnthaus nach der Begrüßung durch den Ortsverbandsvorsitzenden Karl-Heinz Lamberty in ihrer Laudatio. Das Engagement des Bürgervereins in dem mit nur 362 Einwohnern kleinsten Swisttaler Ortsteil kann sich sehen lassen, wie sie ausführte.

Zentrum für die Aktivitäten ist das Josef-Bienentreu-Haus in der Dorfmitte, das aus einer ehemaligen Schulbaracke in zweijähriger, eigenhändiger Arbeit der Dorfbewohner entstanden ist. Seit der Einweihung 1981 gab es Jugendgruppe, Krabbel- und Spielgruppe, Teestube, Seniorengruppe, Musikgruppe, aus der später das Fanfarencorps Essig entstand, eine Theatergruppe und Damenkomitee. „Das Jahresprogramm heute hat 15 Festtermine und reicht von den Karnevalsveranstaltungen und dem Fest zum 1. Mai über das Sommerfest und den Seniorenausflug bis hin zur Weihnachtsparty und zum großen Essiger Adventszauber“, so Wolf-Umhauer.

Neben all den geselligen Ereignissen würden ehrenamtlich auch noch das Dorfhaus Josef-Bienentreu-Haus selbst ebenso wie Ehrenmal, Pumpe, Wegekreuz und das ganze Dorf sauber gehalten und der langersehnte Kreisel gepflegt. „Die Essiger können stolz sein auf diese Gemeinschaft und diesen Bürgerverein“, betonte die FDP-Fraktionsvorsitzende.

Mit ihrem Beifall unterstrichen ihre Anerkennung des Engagements auch die zahlreich erschienen Gäste des Neujahrsempfangs. Zu den ihnen gehörten unter anderem der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart aus Alfter, Swisttals Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner, der FDP-Landtagsabgeordnete Jörn Freynick und die FDP-Kandidatin für die Europawahl, Jessica Gaitskell.

Pinkwart, viele Jahre auch Kreisvorsitzender der FDP, nahm in seiner Ansprache die Bedeutung von Innovation für die Zukunft in den Fokus. Wenn Deutschland seine Innovationskraft verliere, werde es auch den Wettlauf gegen Länder wie China verlieren. Schon jetzt gebe es in einigen Branchen eine immense Abhängigkeit vom chinesischen Markt, der dadurch die Bedingungen und Standards definieren könne.

„China hat gegenüber Deutschland und der Europäischen Union einen Vorteil: Sie haben eine Strategie“, sagte der NRW-Wirtschafts- und Innovationsminister. Notwendig sei eine „proaktive Strategie“, mit der man einer Partnerschaft mehr Geltung verschaffe nach dem Motto „Miteinander statt Abschottung“. ⋌