Verkehrsplanung am Bendenweg

Bürger wollen Tempo 30 in Swisttal-Odendorf

Eine Tempo-30-Zone wie an dieser Straße fordern auch die Odendorfer für den Bendenweg, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Eine Tempo-30-Zone wie an dieser Straße fordern auch die Odendorfer für den Bendenweg, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Swisttal. 250 Unterschriften für eine Verkehrsberuhigung. Die Verkehrsinseln mit Baumbepflanzung würden den Verkehr nicht wirklich bremsen, argumentieren die Bürger. Gemeinde soll mit dem Kreis verhandeln.

Auf dem Odendorfer Bendenweg soll durchgängig ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern angeordnet werden. Mit einstimmigem Votum des Planungs- und Verkehrsausschusses wurde Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner beauftragt, dies mit dem Straßenverkehrsamt des Rhein-Sieg-Kreises zu erörtern. Anlass war ein entsprechender Bürgerantrag und ein Antrag der SPD. Trotz eingebauter Hindernisse wie Poller, Verschwenkungen und Kreisverkehre werde auf dem Bendenweg immer noch zu schnell gefahren, so die SPD.

250 Unterschriften gesammelt

Dies, obwohl sich am Bendenweg ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung und ein Kindergarten befinden. Als besonders hilfreich, Tempo 30 tatsächlich auch durchzusetzen, werteten Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner und die Fraktionen übereinstimmend die von Frank Schömel initiierte Unterschriftenliste für den Bürgerantrag. Wie er dem GA sagte, sei der Bürgerantrag zur Verkehrsberuhigung am Bendenweg inzwischen von 250 Menschen unterzeichnet worden, hundert davon allein Anwohner des Bendenwegs. Die Unterzeichner weisen unter anderem auf eine „kleine Rennstrecke“ in einem rund 250 Meter langen Teilbereich des Bendenwegs hin, mit entsprechendem Lärmpotential insbesondere abends und nachts. Ebenso auf die starke Nutzung des Bendenwegs von Müttern mit Kleinkindern auf dem Weg zu Kindergärten sowie von Kindern und Jugendlichen auf dem Weg zur Schule oder zur nahen Bushaltestelle.

Engstelle birgt Gefahren

Die Verkehrsinseln mit Baumbepflanzung würden den Verkehr nicht wirklich bremsen, argumentieren die Bürger. Die entstandene Engstelle durch die Verkehrsinseln stelle eine große Gefahrenstelle dar. „Fußgänger, Radfahrer und spielende Kinder fühlen sich in den Bereichen nicht sicher“, wird festgehalten.

Die Bodenwellen würden die Geschwindigkeit nur in dem jeweiligen Bereich abbremsen, aber nicht in dem weiteren Bereich Richtung Ortsausgang. Der Bürgerantrag schlägt als Lösung ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern, eine Rechts-vor-Links-Regelung oder auch das Markieren von Parkbuchten vor.