Vorsitz bleibt erhalten

Stadtjugendring Bornheim mit neuem Vorstand

Bis 2019 im Amt: Dominik Pinsdorf. Seine Stellvertreterin ist Catalina Gómez.

Bis 2019 im Amt: Dominik Pinsdorf. Seine Stellvertreterin ist Catalina Gómez.

Bornheim. Der neu gewählte Vorstand des Stadtjugendrings Bornheim plant bereits ein großes Fest zum 20-jährigen Bestehen. Die Reihe „Jugend trifft auf Politik“ wird fortgesetzt.

Mit frischem Elan geht der neue Vorstand des Bornheimer Stadtjugendrings in die nächsten zwei Jahren. Nicht mehr kandidierte bei der Mitgliederversammlung im Bornheimer Jugendtreff Marie-Therese van den Bergh, die nach zehnjähriger Tätigkeit im Vorstand „die Arbeit in jüngere Hände legen wollte“. Aus persönlichen Gründen nicht mehr dabei sind auch Schriftführer Maximilian Burghoff Hernández sowie die Beisitzerinnen Helga Röske und Christina Elsener.

Von den Vertretern der Mitgliedsvereine in ihren Ämtern bestätigt wurden der Vorsitzende Dominik Pinsdorf und seine Stellvertreterin Catalina Gómez. Neu dabei sind Kassierer Michael Dittmann, Schriftführerin Nina Eckertz sowie die Beisitzer Lena Kilian, Vanessa Gittel, Gina Dietsch und Dimitri Eichhorn. Die Kasse prüfen Ulrich Rehbann und Rita Schreiber.

Rund 50 Vereine, die sich die Kinder- und Jugendarbeit auf die Fahne geschrieben haben, sind Mitglied im Stadtjugendring, der 2019 ganz groß sein 20-jähriges Bestehen feiern will. „Da wollen wir ein Stadtfest zwischen Königstraße und Peter-Fryns-Platz auf die Beine stellen, damit sich die Vereine präsentieren können. Das Thema und die Organisation werden wir im kommenden Jahr angehen“, erklärte der 24-jährige wiedergewählte Vorsitzende.

Fortsetzung der Reihe „Jugend trifft auf Politik“

Überhaupt hat sich der Stadtjugendring einiges vorgenommen. So soll etwa die beliebte Reihe „Jugend trifft auf Politik“ fortgesetzt werden. Bisher gab es davon zwei Ausgaben: eine mit dem Chef der Lokführer-Gewerkschaft GDL, Claus Weselsky, und eine Diskussion mit Politikern vor der Bundestagswahl.

In der ersten Jahreshälfte 2018 sollen dann junge Abgeordnete aus Land- und Bundestag von ihrem politischen Werdegang erzählen, im Herbst steht das Thema „Europa“ auf dem Programm. „Ziel ist es, die Jugendlichen mit Politik bekannt zu machen“, erklärte Catalina Gómez, die das Konzept entwickelt hat.

In der Überlegung ist auch eine Veranstaltung „Jugend trifft Blaulicht“. Eine Woche lang sollen Fahrzeuge von Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst und dem Technischen Hilfswerk die fünf weiterführenden Schule der Stadt anfahren, um ihre Arbeit vorzustellen und Nachwuchs zu finden. Ein Arbeitskreis übernimmt demnächst die Planung. Zufrieden sind Pinsdorf und Gómez mit den zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres. So finanzierte der Stadtjugendring eine Musikstunde für Flüchtlingskinder an der Mertener Grundschule. Auch eine Aktion mit dem Stadtteilbüro, bei der zehn junge Leute aus dem sogenannten Bunten Viertel im Bornheimer Eiscafé Veronesi Eis herstellten, sei gut angenommen worden.

Pinsdorf appellierte an die Vereine, die Internetseite und den Online-Kalender des Stadtjugendringes für ihre Veranstaltungen zu nutzen. Er forderte auch eine bessere Kommunikation der Sportvereine in den einzelnen Ortsteilen untereinander. „Mir ist aufgefallen, dass sie eher für sich denken“, meinte er.