Abschnitt bei Swisttal und Bornheim

So realistisch ist der Ausbau der L182 bis 2019

Stark beschädigt ist die Landstraße zwischen Heimerzheim und Brenig. Deshalb soll sie saniert werden.

Stark beschädigt ist die Landstraße zwischen Heimerzheim und Brenig. Deshalb soll sie saniert werden.

BORNHEIM/SWISTTAL. Der Landtagsabgeordnete Oliver Krauß (CDU) geht von einer Sanierung der L182 im Jahr 2019 aus. Entgegen einer Information des Breniger Ortsvorstehers soll es beim Ausbau zwischen Dützhof und Brenig bleiben.

Der Landtagsabgeordnete Oliver Krauß (CDU) geht nach wie vor davon aus, dass die L 182 auf dem 3,2 Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Dützhof bei Heimerzheim und Bornheim-Brenig 2019 saniert wird. Der Breniger Ortsvorsteher Wilfried Hanft hatte hingegen unter Berufung auf eine Information aus den mit der Planung befassten Gremien behauptet, das Geld werde für andere Projekte eingesetzt.

Krauß sagt: „Die Unterkommission Ville-Eifel der Verkehrskommission des Regionalrates Köln hat am 14. März 2018 eine konkrete Sanierungsperspektive für die L 182 gewiesen: mit Planung des Baus im Jahr 2019.“ Nach der jahrelangen Unterfinanzierung des Landesstraßenbaus in NRW sei damit ein Durchbruch für diese vordringliche, gefahrenbehaftete Trasse endlich in Sicht gekommen. Die konkrete Beschlussfassung sei im März für die Herbstsitzung der Verkehrskommission des Regionalrates angekündigt worden. Die zuständige Unterkommission Ville-Eifel tagt am 31. Oktober. Bis zur Realisierung der Planung bleibe es aber unverändert wichtig, im Wettbewerb um die Gelder eng am Ball zu sein.

Zuständige Unterkommission tagt am 31. Oktober

Die zuständige Niederlassung von Straßen.NRW in Euskirchen habe die Instandsetzung als wichtigste Maßnahme priorisiert. Krauß weiter: „Der Entwurf wurde aktualisiert, die Kosten fortgeschrieben, der Kostenentwurf liegt genehmigt vor. Straßen.NRW signalisiert mir gegenüber eine hochgespannte Handlungsbereitschaft. Der Regionalrat lässt parteienübergreifendes Einverständnis erkennen, dass die L 182 nun endlich dran ist. Dazu stehe ich auch mit meiner Kreistagskollegin Brigitte Donie in enger Abstimmung, die uns im Regionalrat und in der Unterkommission Ville-Eifel vertritt. Was fertig geplant ist, will das Land bauen. Die Prozessbeteiligten sind in fortwährender Abstimmung. Damit werden Hausaufgaben für das Jahr 2019 gemacht.“

Allerdings werde die Instandsetzung der L 182 im Jahr 2019 auch mit dieser Beschlusslage noch nicht zum Selbstläufer im landesweiten Sanierungsstau. Bis gebaut werde, bleibe das wachsame und einige Eintreten unverzichtbar. Und im Hinblick auf Hanft: „Wer Hinweise hat, dass es haken könnte, muss sagen, wo.“

Planungsleiter Bernd Egenter von Straßen.NRW sagte dem GA, die L 182 sei in der Vorschlagsliste enthalten. Man warte jetzt nur noch auf die Freigabe durch die Verabschiedung des Landeshaushalts. Aktuell hätten sich die Kosten im Vergleich zur Berechnung aus dem Jahre 2011 von drei auf 4,92 Millionen Euro erhöht. Ein Radweg sei nicht geplant. Dazu müsse der Impuls aus der Politik kommen, was aber nicht geschehen sei.