Interview mit Katharina Gebauer

„Ich möchte etwas bewegen für die Region“

Holt den Wahlkreis 28: Katharina Gebauer aus Troisdorf.

Holt den Wahlkreis 28: Katharina Gebauer aus Troisdorf.

RHEIN-SIEG-KREIS. Die 29-jährige Katharina Gebauer setzt sich für die Familien ein und will die Kinderbetreuung in den Fokus rücken.

Die Troisdorferin CDU-Politikerin Katharina Gebauer hat das Direktmandat für den Wahlkreis 28 gegen Achim Tüttenberg (SPD) gewonnen. Sie vertritt nun in Düsseldorf die Interessen der Bürger in Niederkassel, Troisdorf und Siegburg. Mit der 29-Jährigen sprach .

Was war Ihr erster Gedanke, als Sie am Tag danach aufgewacht sind?

Katharina Gebauer: Morgen geht es los. Jetzt beginnt die Arbeit, so dass ich etwas bewegen kann für unsere Region, meine Heimat.

Worin sehen Sie die Gründe für Ihren Wahlsieg?

Gebauer: Die Menschen haben mir ihr Vertrauen geschenkt. Vielleicht weil ich als als Erzieherin und Sozialpädagogin einen Beruf mitbringe, der nicht so sehr im Landtag vertreten ist, und damit Basisinteressen in die Politik trage. Zudem war landesweit eine Wechselstimmung zu spüren.

Für welche Themen wollen Sie sich im Landtag stark machen?

Gebauer: Ich möchte die Kitabetreuung stärker in den Fokus rücken, genauso die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zudem werde ich Themen wie Innere Sicherheit, Wirtschaft und Infrastruktur aus dem Kreis in den Landtag tragen.

Große Koalition oder Schwarz-Gelb – Was ist Ihnen lieber?

Gebauer: Wir gucken erst einmal, wie die Verhandlungen laufen. Mir persönlich wäre Schwarz-Gelb lieber, aber am Ende geht es darum, mit wem wir inhaltlich die meisten Schnittmengen haben.

Welche Rolle wird die AfD im Landtag spielen?

Gebauer: Ich hoffe, dass die Rolle nicht allzu stark ist. Aber sie wurde gewählt und wir müssen uns nun mit ihr auseinandersetzen. Das ist Demokratie.

Was sind jetzt Ihre ersten Schritte?

Gebauer: Ich möchte mich nun ganz darauf konzentrieren, mich im Landtag einzufinden.