Baumfällung bei Seligenthal

Schwere Eiche drohte auf Klostergut zu stürzen

Hennef. Feuerwehr und THW sind am Sonntagabend nach Happerschoß ausgerückt. Dort drohte eine schwere Eiche umzukippen. Gefahr bestand laut Feuerwehr für das angrenzende Klostergut Seligenthal.

Wie Thomas Vitiello, Pressesprecher der Hennefer Feuerwehr, mitteilte, war um 18.45 Uhr zunächst die Feuerwehr Siegburg in die Nähe des Pützemichweges an der Stadtgrenze zwischen Hennef-Happerschoß und Siegburg-Seligenthal alarmiert worden. Einem Spaziergänger war aufgefallen, dass sich dort eine massive Eiche nach den jüngsten Regenfällen bedrohlich gen Boden neigte. Der Wurzelteller des Baumes hatte sich bereits deutlich angehoben. Es drohte deshalb die Gefahr, dass der Baum auf einen Wanderweg sowie auf ein Gebäude des gegenüberliegenden Klosterguts Seligenthal stürzen könnte.

Die Siegburger Feuerwehrleute stellten laut Vitiello vor Ort dann allerdings fest, dass die Einsatzstelle auf Hennefer Stadtgebiet lag. Nach einer vorläufigen Sperrung des Areals benachrichtigten sie ihre Hennefer Kameraden, von denen 20 Wehrleute den Einsatz übernahmen. Unterstützt wurden sie bei der anschließenden Gefahrfällung von acht Helfern des Technischen Hilfswerks aus Siegburg, die sich um die Ausleuchtung kümmerten.

Laut Vitiello gestaltete sich die Fällung allerdings äußerst kompliziert. Denn weil die die Eiche sich bei einem Fall in den Kronen einer gegenüberliegenden Baumgruppe zu verfangen drohte, mussten erst drei andere Bäume entfernt werden. Die eigentliche Hauptfällung wäre für die Einsatzkräfte sonst zu schwer zu kontrollieren gewesen. Erst im zweiten Arbeitsschritt konnten laut Vitiello Löschgruppenführer Volker Seffen und Olaf Franke, ein erfahrener Baumfäller in den Reihen der Löschgruppe Happerschoß, zur Tat schreiten und den Baum fachmännisch vertauen. Anschließend wurde die rund 30 Meter hohe Eiche mit Hilfe eines Schleppers kontrolliert umgelegt.

Wie Pressesprecher Vitiello mitteilte, dauerte der Einsatz bis zum späten Abend an.