Offene Jugendarbeit

Stadt und Jugendagentur Königswinter verlängern ihre Partnerschaft

Eine passende Schreibunterlage für die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung haben Rainer Braun-Paffhausen (v.l.), Heike Jüngling und Hans-Peter Giesen mit der Tischtennisplatte gefunden.

Eine passende Schreibunterlage für die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung haben Rainer Braun-Paffhausen (v.l.), Heike Jüngling und Hans-Peter Giesen mit der Tischtennisplatte gefunden.

Königswinter. Noch vor Vertragsablauf ihrer 2014 geschlossenen Partnerschaft haben die Stadt Königswinter und die Katholische Jugendagentur (KJA) Bonn ihre Kooperation erneut untermauert. Die Vereinbarung wurde bis zum Jahr 2021 verlängert.

Gute Nachrichten für die Kinder- und Jugendarbeit in Königswinter: Die Kooperationsvereinbarung betreffend der Offenen Kinder- und Jugendarbeit für die beiden Freizeitstätten in Niederdollendorf und Oberpleis wird verlängert. Dezernentin Heike Jüngling, der Geschäftsbereichsleiter Jugend, Sport und Schule Hans-Peter Giesen sowie Rainer Braun-Paffhausen, Geschäftsführer der Katholischen Jugendagentur (KJA) Bonn, haben jetzt in Stieldorf den bis 2021 gültigen Vertrag unterschrieben. Zuvor galt die 2014 begonnene Vereinbarung bis Ende des kommenden Jahres.

„Wir freuen uns sehr, dass wir es geschafft haben, den Vertrag zu verlängern“, so Braun-Paffhausen. Sie hätten „inhaltlich gerungen und viele inhaltliche Diskussionen geführt“, erklärt der Geschäftsführer. Auch Dezernentin Jüngling zeigte sich „sehr erfreut“ über die weitere Zusammenarbeit. Jeden Nachmittag kommen Kinder und Jugendliche in die beiden Häuser der Jugend nach Niederdollendorf und Oberpleis. Manchmal sind es nicht mehr als 15, manchmal aber auch mehrere Dutzend Mädchen und Jungen, die dort ihre Freizeit verbringen. Zum Angebot gehören jedoch nicht nur die beiden Einrichtungen, sondern auch verschiedene Aktionen in den Schulferien sowie mit der „Black Box“, einer Art Spielemobil.

Mobiler Jugendtreff auf dem Kirchplatz

Um diese Angebote ging es auch bei der Vertragsunterzeichnung in Stieldorf, verkündeten Stadt, KJA und die Kirchengemeinde zugleich, dass der mobile Jugendtreff nicht nur in der Königswinterer Altstadt, sondern nun einmal wöchentlich auch auf dem Kirchplatz in Stieldorf stehen wird. Ein „Doppelereignis“, wie Heiko Jüngling feststellte. „Wir freuen uns, auch hier das Angebot anbieten zu können“, so Giesen. Braun-Paffhausen betont den „engen Schulterschluss“ zwischen der Stadt, der Kirchengemeinde und der KJA.

Jeden Freitag steht das Mobil von 16.15 bis 19.15 Uhr in Stieldorf. Geboten werden eine Reihe von „verschiedenen Spiel- und Kreativmöglichkeiten“, wie Jugendpfleger Stefan Schmied erklärt. Neben einem Mini-Tischtennis-Set, verschiedenen Gesellschafts- und Sportspielen können sich die Jungen und Mädchen auch im Mobil selbst an der Playstation versuchen. Das kostenlose Angebot richtet sich vorrangig an Kinder und Jugendliche ab der vierten Klasse. Jüngere würden aber selbstverständlich auch nicht weggeschickt, so Norbert Lehr, Leiter der Häuser der Jugend.

Wöchentliche Betreuung bis zu den Sommerferien

Eingesetzt für den Standort Stieldorf haben sich auch Michael Loschelder und Friedel Grunach vom Kirchenvorstand sowie Pfarrer Markus Hoitz. Nachdem jahrelang versucht wurde, das Projekt „Jugendscheune“ zu realisieren und dies aus finanziellen Gründen nicht geklappt hatte, freuen sich die Vorstände nun über das mobile Angebot.

Bis zu den Sommerferien werden Heiko Breetzke und Annette Sauel vom KJA nun wöchentlich – außer in der schulfreien Pfingstwoche – die neue „Black Box“ betreuen. Im Anschluss werden sich alle Parteien zusammensetzen und auswerten, wie das Angebot gelaufen ist.

Vom Standort sind die Beteiligten alle überzeugt. Das Pfarrheim diene als gute Rückzugsmöglichkeit bei schlechtem Wetter, die Schule ist dabei ebenso in der Nähe wie ein Spielplatz. Nun müssen die Kinder und Jugendlichen das Angebot der „Black Box“ also nur noch annehmen.