Jury restlos überzeugt

Patisserie in Königswinter gewinnt Schaufenster-Wettbewerb

Mit einem „echten Hingucker“ sicherte sich Sascha Steinhöfel mit seiner Patisserie den ersten Platz im Schaufenster-Wettbewerb.

Mit einem „echten Hingucker“ sicherte sich Sascha Steinhöfel mit seiner Patisserie den ersten Platz im Schaufenster-Wettbewerb.

Königswinter. Mokkatassen, die sanft über Kuchen, Küchlein und Puddings schweben – das Konzept für das Schaufenster der Patisserie von Sascha Steinhöfel überzeugte die Jury des ersten Schaufenster-Wettbewerbs in der Königswinterer Altstadt restlos.

Der „echte Hingucker“ und die „liebevolle Gestaltung“ hätten besonders gut gefallen, sagte Gudrun Börter von der KSK Köln in ihrer Laudatio. Nur ein Manko habe das Schaufenster gehabt: „Leider konnte man die Köstlichkeiten nicht riechen.“

„In dem integrierten Handlungskonzept für die Altstadt sind viele 'kleine' Maßnahmen enthalten, die auf das Engagement der Menschen in der Altstadt abzielen. Eine davon ist der Schaufenster-Wettbewerb“, so Andreas Pätz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft (WWG).

Die WWG sowie die KSK Köln und die Volksbank Bonn Rhein-Sieg hatten die Preise gestiftet. Pätz freute sich, dass die Resonanz mit 23 gemeldeten Teilnehmern sehr gut gewesen sei. Bewertet wurden von der zehnköpfigen Jury um Bürgermeister Peter Wirtz das Konzept, die Gestaltung, die Umsetzung sowie die Funktionalität und Prägnanz.

Verschiedene Kriterien fließen in Bewertung ein

„Ich dachte, eine Stunde für eine solche Jury-Sitzung würde ausreichen“, so Wirtz. Weit gefehlt, die Mitglieder taten sich so schwer mit der Entscheidung, dass man mehr als drei Stunden diskutierte, überlegte und abwog. Letztlich vergab man neben den Plätzen eins bis drei, die mit 1.000, 500 und 250 Euro dotiert waren, auch drei Sonderpreise, deren Gewinner je 125 Euro erhielten.

Letztere gingen an die Bedarfshilfe Königswinter, die Adler Apotheke sowie die Begegnungsstätte. Optik Thissen konnte sich über den zweiten Platz freuen, die ausgestellten Brillen lägen „wie Muscheln im Sand“. Platz drei belegte das Kunsthaus 1717, das die Jury durch seine klare Struktur und die großformatigen Fotos überzeugte, die Motive widerspiegeln, die der Besucher in Königswinter sieht.