40 Jahre GA-Wandertag

Mit 87 Jahren 20 Kilometer durch das Siebengebirge

Stärkung für die Wanderer: An den Verpflegungsstationen versorgten zahlreiche Helfer die Teilnehmer des Wandertags.

Stärkung für die Wanderer: An den Verpflegungsstationen versorgten zahlreiche Helfer die Teilnehmer des Wandertags.

Siebengebirge. Die Preise für die ältesten Teilnehmer, die größten Gruppen und die Sonderpreise stehen fest. Auch das Engagement der Helfer war preisverdächtig.

Das muss Gerda Drossel und Helmut Külsen erst mal einer nachmachen: Mit 86 beziehungsweise 87 Jahren schnürten sie am Sonntag die Wanderschuhe und gingen damit als älteste Teilnehmer des 40. GA-Wandertags auf die Strecke. Die Bonnerin Gerda Drossel wählte die Zehn-Kilometer-Route. Helmut Külsen aus Königswinter, ein erfahrener Wandertagsteilnehmer, erwanderte die 20 Kilometer. Sie beide sowie die größte Familie, die größte Vereins- und Schulgruppe dürfen sich über Preise freuen.

Insgesamt gut 4000 Teilnehmer verzeichnete der 40. GA-Wandertag. Für die älteste Teilnehmerin sowie den ältesten Teilnehmer gibt es nun jeweils einen Busausflug für zwei Personen. Die größten Familien – es waren drei mit gleicher Personenzahl, entsprechend wurden drei erste Plätze vergeben – erhalten Familien-Tageskarten für das und gestiftet vom Aqualand Köln: Familie Schmidt aus Sankt Augustin und die Familien Burkert sowie Kügler aus Bonn.

Eifelverein erringt begehrten Titel

Den Titel des größten Vereins errang der Eifelverein Bad Godesberg, der sich nun im Nachhinein über eine Exklusiv-Führung im Haus Schlesien, das am Sonntag Start- und Zielpunkt des GA-Jubiläums-Wandertags war, freuen darf.

Auf beeindruckende 134 Teilnehmer brachte es das Carl-von-Ossietzky-Gymnasium Bonn – und sicherte sich somit Rang eins der Schulen und 500 Euro. Immerhin auf 78 Teilnehmer brachte es das Albert-Einstein-Gymnasium Sankt Augustin; für den damit erreichten zweiten Platz gibt es 300 Euro für die Schulkasse.

Unter allen Teilnehmern wurden zudem Sonderpreise verlost. Das Losglück hold war etwa Kirsten Schweers aus Swisttal; sie gewann ein Wochenende für zwei Personen im und von Haus Schlesien. Über Bustagesausflüge für je zwei Personen freuen sich Ann-Sophie Pütz (Rheinbach), Ingeborg Schmitt (Königswinter), Katja Heyer (Bad Honnef) und Bernhard Deppe (Bonn). Alle Gewinner werden noch schriftlich benachrichtigt.

Viele Freiwillige von Polizei und DRK

Ganz und gar preisverdächtig war erneut auch der Einsatz der unzähligen Helfer. Alleine 40 Freiwillige entsendete das Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum Swisttal. Darüber hinaus waren 22 Aktive des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Einsatz. Und die Bilanz fiel auch bei den Helfern positiv aus. „Für unsere Anwärter ist es schon etwas Besonderes, die Leute einmal in ihrer Freizeit zu begleiten. Und alles lief reibungslos“, so Polizeihauptmeister Alexander Buß, bei dem die Fäden für den besonderen Einsatz – die Verpflegung der Wanderer an den Pausenstationen – zusammenliefen.

Die Auszubildenden hätten sich zudem über das ehrliche Interesse der Wanderer in vielen Gesprächen gefreut. Ebenso positiv fiel die Bilanz von DRK-Einsatzleiter Jens Kölzer aus. „Wir mussten nur einen Wanderer nach Hause bringen, den die Kräfte verlassen hatten.“ Das DRK sei da, wenn man es brauche: „Aber so ist das auch für uns die schönere Bilanz.“