Bepflanzung am Rheinufer

Die alten Pappeln in Niederdollendorf müssen weg

Baumpflege am Rheinufer: Nach Karneval werden Bäume nicht nur gestutzt, sondern komplett gefällt.

Baumpflege am Rheinufer: Nach Karneval werden Bäume nicht nur gestutzt, sondern komplett gefällt.

KÖNIGSWINTER. Nach Karneval kreischen am Rheinufer die Sägen. Das Schifffahrtsamt Köln lässt bei Niederdollendorf Bäume fällen und durch Eichen, Eschen und Schwarzpappeln ersetzen. Drei Tage lang sind die Uferwege gesperrt.

Schwarzpappeln, Eichen und Eschen sollen künftig das Rheinufer prägen statt der alten Hybridpappeln. Deshalb lässt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Köln nach Karneval auf beiden Rheinseiten – linksrheinisch im Bereich Rheinaue-Südbrücke, rechtsrheinisch im Bereich Königswinter-Niederdollendorf – Forstarbeiten von einer Fachfirma durchführen. Wie die Stadt Königswinter mitteilt, wird in der Woche ab Montag, 19. Februar, voraussichtlich an drei Tagen gearbeitet. In dieser Zeit werden die Uferwege in Niederdollendorf für Radfahrer und Fußgänger gesperrt.

Die Abholz- und Pflanzaktion ist Teil eines mehrjährigen Projektes zur Umgestaltung des Gehölzbestandes. Bislang stehen am Rheinufer überwiegend überalterte, nicht standortgerechte Hybridpappeln. Diese werden durch junge und standortgerechte Schwarzpappeln, Eichen und Eschen ersetzt. Dass bei den Arbeiten in den natürlichen Lebensraum von Flora und Fauna eingegriffen wird, ist unvermeidlich. Kompensiert werden diese Eingriffe mit verschiedenen Ausgleichsmaßnahmen wie Neuanpflanzungen und dem Aufhängen von Brutkästen für Fledermäuse, so die Stadt Königswinter.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Köln stimmt die Arbeiten mit der Stadt Königswinter und der Unteren Naturschutzbehörde beim Rhein-Sieg-Kreis ab und arbeitet zusammen mit dem Bundesforstbetrieb Rhein-Weser bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.