Aegidienberg

SPD: Sporthalle ist unverzichtbar

AEGIDIENBERG. Vier Wahlkreiskandidaten hat der Arbeitskreis Aegidienberg der SPD für die Kommunalwahlen im Mai nominiert: Ursula Sudhoff (Hövel/Brüngsberg), Gisela Zierau (Aegidienberg Mitte), Klaus Katzenberger (Himberg/Rottbitze) und Jan Behrens (Orscheid/Wülscheid). Mit Mitgliedern und Bürgern diskutierten die Kommunalpolitiker jetzt über ihre politischen Ziele für Aegidienberg und über örtliche Probleme.

Im Fokus standen dabei unter anderem Verkehrsprobleme. So müsse ein Rad- und Fußweg besonders an der Eudenbacher Straße eingerichtet werden. Auch wollen sich die Sozialdemokraten angesichts des stark gewachsenen Verkehrsaufkommens auf der Rottbitzer Straße für Sicherungsmaßnahmen durch das Land einsetzen.

Handlungsbedarf wird auch beim Thema Bürgerbüro gesehen: Aegidienberg stelle ein Viertel der Bad Honnefer Bevölkerung, die Menschen hier müssten daher dieselbe Dienstleistung erhalten wie die Bevölkerung im Tal. Verbunden damit sei auch die Weiterentwicklung des Aegidiusplatzes. Die jetzige Situation empfänden viele als enttäuschend.

Dem Plan, in der kommenden Legislaturperiode keinen Bezirksausschuss einzurichten, erteilten die Anwesenden eine klare Absage. Nicht zuletzt halten die Aegidienberger Sozialdemokraten die neue Zweifachsporthalle für unverzichtbar.

Ihrer Ansicht nach käme es einem Eulenspiegelstreich gleich, wenn die Spende von Josef Bellinghausen verfallen würde, obwohl alle Bad Honnefer Sportvereine die Notwendigkeit einer neuen Halle begründet haben.