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Netz in Niederkassel soll ausgebaut werden

Niederkassel.  Betreiber Netcologne stellt entsprechende Pläne im Bauausschuss vor. Mondorf bleibt außen vor

Der Kölner Netzbetreiber Netcologne will sein Glasfasernetz in Niederkassel ausbauen. Entsprechende Pläne hat das Unternehmen unlängst dem Bauausschuss vorgestellt. Wie dessen Vorsitzender Nico Pestel (CDU) mitteilte, will das Telekommunikationsunternehmen ab Mitte 2013 rund 60 Technikstandorte an ihr überörtliches Glasfasernetz anschließen, das zwischen Köln und Bonn quer durch das Stadtgebiet Niederkassel verläuft. Dazu seien laut Pestel auch Trassenausbauarbeiten auf einer Gesamtlänge von 17 Kilometern notwendig.

"Das sind für Niederkassel gute Nachrichten", so Pestel. Schließlich gebe es viele Bewohner, die bislang nicht über einen leistungsfähigen Internetanschluss verfügen könnten. Dies sei beispielsweise wegen des Telefon-Kupferkabelnetzes im Süden von Rheidt und im Norden von Lülsdorf der Fall. Wie Pestel weiter ausführte, beschränke sich der Ausbau allerdings im ersten Schritt auf die Stadtteile Niederkassel-Ort, Lülsdorf, Ranzel und Rheidt.

 Dagegen bleibe Mondorf außen vor, was mit der Einbindung in das Bonner Vorwahlnetz zusammenhänge. Ebenso wenig berücksichtigt würden die Stadtteile Uckendorf und Stockem. Pestel begrüßt zwar den Ausbau, "den die Stadt Niederkassel in diesem Umfang nicht ohne Weiteres selbst stemmen könnte". Gleichwohl wolle sich seine Partei auch weiterhin für einen flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes im Stadtgebiet einsetzen. voa

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