Windhagener Tanzturnier: Viel Spektakel um karnevalistische Tänze | GA-Bonn

Windhagener Tanzturnier

Viel Spektakel um karnevalistische Tänze

WINDHAGEN.  Der Möhnenclub Rubbeldi-dupp lud zum Windhagener Tanzturnier. Die Teilnehmer kamen auch aus Hessen und dem Ruhrgebiet.
Ein schönes Schlussbild boten die 'Wenter Flöhe' vom Möhnenclub Rubbeldi-dupp beim dritten Windhagener Tanzspektakel. Unter der Leitung von Betreuerin Birgitt Kauert boten die jungen Nachwuchstänzerinnen eine überzeugende Darbietung.
								Foto: Peter Stang
Ein schönes Schlussbild boten die 'Wenter Flöhe' vom Möhnenclub Rubbeldi-dupp beim dritten Windhagener Tanzspektakel. Unter der Leitung von Betreuerin Birgitt Kauert boten die jungen Nachwuchstänzerinnen eine überzeugende Darbietung. Foto: Peter Stang

Die Welt der Garden, Tanzmariechen und Tanzoffiziere: Beim dritten Windhagener Tanzspektakel wurde gejubelt, gelacht und vor allem getanzt, was das Zeug hält. Die Tanzgruppe "Wenter Flöhe" vom Möhnenclub Rubbeldi-dupp hatte eingeladen, und viele Tanzclubs und Gruppen ließen es sich nicht nehmen, ihre Künste einem breiten Publikum zu zeigen.

Mehr als 800 Tänzer waren ins Windhagener Forum gekommen, um 84 einzelne Startpunkte zu gestalten. Über elf Stunden ging das Tanzspektakel, wobei die Gäste von fast 50 Helfern, die sich aus Mamas und Papas der "Flöhe" und Mitgliedern des Vereins zusammensetzten, betreut wurden. Federführend für die Planung war Birgitt Kauert, Betreuerin und Trainerin der "Flöhe".

"Wir machen das hier, weil wir Spaß am Tanzen haben und weil wir hier nicht ganz so streng sind, wie das bei Meisterschaften der Fall ist. Hier sind die führenden Tanzverbände vertreten und wir geben jedem die Chance, ob Meister oder Anfänger, seine Künste zu präsentieren."

Auch der Schirmherr der Veranstaltung, der Bundestagsabgeordnete und Bezirksvorsitzende der Rheinischen Karnevalskorporationen (RKK) Erwin Rüddel, hatte seinen Grußworten noch einiges hinzuzufügen: "Es ist unheimlich wichtig für den Zusammenhalt, die körperliche Ertüchtigung und das Selbstbewusstsein, den Tanzsport zu fördern. Wer einmal bei einer Siegerehrung auf dem Treppchen gestanden hat, weiß, was er dafür leisten musste."

Obermöhn Christa Hohn und Dennis Heinemann, der Sitzungspräsident der Wenter Klaavbröder, hatten den ganzen Tag über die Moderation sicher in ihren Händen. Gut gelaunt erzählten sie manches über die Gruppen und Solotänzer. Etliche Deutsche Meister, NRW-Meister, Hessenmeister und Rheinland-Pfalz-Meister waren in Windhagen am Start.

Die Tänzer kamen auch aus dem Ruhrgebiet und Hessen. In den Kategorien Junioren bis 13 Jahre in den Untergruppen Solo, Paar, Garde und Showtanz waren alleine 46 Auftritte zu bewundern. Bei den Senioren wurde in den gleichen Untergruppen getanzt, hinzu kam noch die Gruppe Männerballett.

Allen Tänzern zu eigen ist das Training, und dabei reicht es nicht, dass man sich einmal pro Woche im Übungsraum fit macht. Auch beim Tanzspektakel konnte man beobachten, wie sich die Teilnehmer vorher dehnten, streckten und schminkten.

Vier Preisrichter hatten die Aufgabe, das Präsentierte in den Kategorien Uniform/Kostüm, Gesichtsausdruck, Exaktheit der Bewegung, Schwierigkeit und Choreografie/Gesamteindruck, zu bewerten. Ein schwieriges Unterfangen, das auch durch die Jubelrufe und Beifall der Anwesenden durchaus nicht leichter gemacht wurde.

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