Stau-Gefahr für Pendler

Autobahnkreuz Köln-Nord am Wochenende komplett gesperrt

Köln. Wegen der maroden Leverkusener Brücke ist die A1 im Autobahnkreuz Köln-Nord seit Freitagabend komplett gesperrt. Wer über den Verteilerkreis Süd nach Köln fahren möchte, muss ebenfalls mit Behinderungen rechnen.

Auf den Autobahnen im Großraum Köln könnte es am Wochenende wieder eng werden: Die A1 wird im Autobahnkreuz Köln-Nord von Freitagabend an wegen der maroden Leverkusener Brücke in beiden Richtungen voll gesperrt. Wichtige Verbindungen können am Autobahnkreuz deshalb nicht genutzt werden. Der Fernverkehr sollte großräumig ausweichen, Umleitungen führen über die A3 und die A4.

Autofahrer, die von der A1 kommend auf die A57 nach Köln fahren wollen, müssen umgeleitet werden. Von der A57 kommend ist außerdem der Anschluss an die A1 Richtung Dortmund nicht befahrbar. Auch Richtung Koblenz kann von der A57 nicht auf die A1 gefahren werden.

Sperrungen auf der Bonner Straße

Durch den Weiterbau der Nord-Süd-Stadtbahn, die den Kölner Süden mit der Innenstadt verbinden soll, müssen etwa 300 Bäume entlang der Bonner Straße in Marienburg und Bayenthal weichen. Durch die Arbeiten wird die Fahrbahn in beide Richtungen von zwei auf je eine Fahrspur begrenzt. Eine Wanderbaustelle wird eingerichtet.

Die Verkehrslage in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis

Es wird immer wieder zu Beeinträchtigungen kommen. In den Herbstferien ist das Teilstück der Bonner Straße in Höhe des Kreisverkehrs Koblenzer Straße in Fahrtrichtung Marktstraße komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dort lässt die Rheinenergie Versorgungsleitungen erneuern. Umleitungen werden ausgeschildert.

Die Bonner Straße gehört zu den Hauptverkehrsadern der Stadt. Vor allem Pendler aus Bonn kommend werden mit erheblichen Behinderungen zu rechnen haben, auch wenn die Arbeiten in der verkehrsärmeren Zeit ab 9 Uhr stattfinden sollen. Die Stadt rät, über die Rheinuferstraße oder die Brühler Straße auszuweichen. Wie ein Sprecher der Stadt Köln mitteilt, sollen die Fällungen etwa drei Wochen andauern.

Nach den Fällungen geht es in den nächsten Wochen mit dem Abriss verschiedener Häuser entlang der Bonner Straße weiter. Im Anschluss folgen Leitungsverlegungen für die Stadtbahntrasse durch die Rheinenergie. Ab Juni 2018 wird es längerfristige Verkehrsbeeinträchtigungen geben, die in Zusammenhang mit dem Stadtbahnbau stehen.