Ahrweiler

Kloster auf dem Calvarienberg ist noch nicht verkauft

Eine Visualisierung macht es möglich: So könnte ein gastronomischer Außenbereich auf dem Berg aussehen.

Eine Visualisierung macht es möglich: So könnte ein gastronomischer Außenbereich auf dem Berg aussehen.

Ahrweiler. Die Gespräche zwischen der Landmarken AG Aachen, den Ursulinen und der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler zum künftigen Nutzungskonzept von Kloster und Kirche auf dem Calvarienberg führen wohl nicht zu einem Abschluss 2017.

Das Ziel „Kaufabschluss in 2017“ – die Summe würde in die Schulstiftung fließen – ist demnach wohl nicht mehr greifbar. Landmarken-Pressesprecher Kolja Linden auf GA-Nachfrage: „Wir möchten uns derzeit nicht äußern.“

Das Konzept sieht vor, in dem denkmalgeschützten Bestandskomplex sowohl Wohnen möglich zu machen als auch Gewerbe anzusiedeln, wobei der Innenhof der Klosteranlage als zentraler Treff für die Bewohner dienen soll. Zudem sollen unterhalb des Schwesternchors und in Verbindung mit der Kirche Flächen für Gastronomie mit Außenbereichen hergerichtet werden.

Eingeflossen sind darin nicht nur die Ideen des Landmarken-Teams und der beteiligten Architekten, sondern auch die Vorschläge vieler Akteure aus Ahrweiler und Umgebung, die sich Ende 2016 bereits am Workshop „Kloster Calvarienberg Neudenken“ im World-Café-Format beteiligt hatten.

Hinter vorgehaltener Hand wird kolportiert, dass sich der Investor mit den Ursulinen auf der einen und die Stadt auf der anderen Seite über das Verhältnis „Gewerbe-/Wohnfläche“ nicht einig sind. Die Stadt wolle einen höheren Gewerbe-, die Aachener Protagonisten einen höheren Wohn-Anteil.

Die Stadt teilte am Mittwoch auf GA-Anfrage mit: „Sowohl mit den Eigentümern der Liegenschaft, der Ursulinenkongregation Calvarienberg-Ahrweiler e.V., wie auch mit dem potenziellen Investor, der Landmarken AG aus Aachen, führen wir derzeit Gespräche, um eine Folgenutzung der durch die Ursulinen genutzten Liegenschaften zeitnah zu erzielen. Insbesondere im Hinblick auf die städtebauliche Bedeutung des Objektes ist hier ein hohes Maß an Sorgfalt geboten.“