Berufs- und Studienberatungsbörse auf Nonnenwerth

Die Aula wurde zur Messehalle

Beratung und Information standen im Fokus.

Beratung und Information standen im Fokus.

NONNENWERTH. Bei der Berufs- und Studienberatungsbörse im Nonnenwerther Franziskus Gymnasium erhielten interessierte Schüler Tipps für das Berufsleben. Diese kamen unter anderem von ehemaligen Absolventen.

Über den Tellerrand hinausschauen, vor Studien- oder Berufsbeginn einen Auslandsaufenthalt anstreben, Netzwerke nutzen, sich freimachen von Modetrends oder elterlichen Ratschlägen und sich dem widmen, was sie wirklich gerne tun: Das waren Tipps, die Oliver Rieche den jungen Leuten an seiner ehemaligen Schule gab, um auch im Berufsleben auf Dauer gute Leistungen zu erzielen.

Der Abiturient des Jahres 2008 war eigens aus London zur sechsten „JobsTodayTomorrowTogether“-Veranstaltung ans Franziskus Gymnasium Nonnenwerth angereist. Für die Berufs- und Studienberatungsbörse hatten im Vorfeld mehr als 50 Berater und Vertreter von Hochschulen ihr Kommen zugesagt und deckten so das Spektrum an Wünschen ab, das die Schülervertretung in einer Umfrage zuvor bei Zehnt- bis Zwölftklässlern eruiert hatte. Um manche Stände gab es ein regelrechtes Gedränge, bei anderen ging es eher gemächlich zu, dafür wurden dort oft sehr intensive Fachgespräche geführt.

Zeitgleich zur Messe gab es im 30-Minuten-Takt Fachvorträge wie etwa zum Studium bei der Telekom, zu Computervisualistik, zu einer privaten Hochschule für Wirtschaft und Management und zur Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

Als Veranstalter zeichneten die Schülervertretung und der Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen (VFFE) um den Vorsitzenden Stephan Koch verantwortlich, der auch gemeinsam mit Studiendirektorin Astrid Heilmann-Cappel alle begrüßte. Dazu gehörten als „Ehemalige“ auch Andrea Kaesberger, die nach ihrem Studium in Bochum ein spezielles Kompetenzzentrum für Demenz aufgebaut hat, und Ruben Schäfer, der herausstellte, dass er durch die am Franziskus Gymnasium gemachten Erfahrungen letztlich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe.