"Calvarienberg for Future"

Beim Schulprojekt in Ahrweiler ist die Umwelt im Fokus

In der Aula begrüßt Projektleiterin Julia Marx die Calvarienberg-Gymnasiasten zur Vorstellung der Ergebnisse der Fastenaktion „Calvarienberg for Future“.

In der Aula begrüßt Projektleiterin Julia Marx die Calvarienberg-Gymnasiasten zur Vorstellung der Ergebnisse der Fastenaktion „Calvarienberg for Future“.

AHRWEILER. Die Gymnasiasten haben die Ergebnisse ihrer Fastenaktion vorgestellt. Sie wollen viel für die Umwelt tun. Bei der Aktion ging es besonders um Nachhaltigkeit.

Mit einer großen Präsentation in der Aula hat das Gymnasium Calvarienberg Gründonnerstag seine Fastaktion beendet. Diese stand unter dem Thema „Calvarienberg for Future“ und hatte sich der Nachhaltigkeit in der Schule gewidmet. Dieses als Pendant zu den Aktionen „Fridays for Future“. „Wir wollten nicht dem Unterricht fernbleiben, sondern als Gemeinschaft für die Schule und die Umwelt aktiv werden“, hieß es dazu von Schülern.

So wurde unter Projektleitung der Lehrerinnen Julia Marx, Maren Unstedde und Adrienne Döll unter anderem ein „ökologischer Handabdruck“ erstellt. Konkret haben dabei alle Schüler ihren gemeinsamen CO2-Wert vor Beginn und zum Ende der sechs Wochen dauernden Aktion errechnet und dokumentiert. Fazit: Der CO2-Wert der Schulgemeinschaft ist von 4,9 auf 4,4 zurückgegangen, also eine Einsparung von 0,5 gha, was für „global hectar“ steht. Diesen „ökologischen Handabdruck“ übergaben die Schüler an Kreisplaner Michael Schäfer und Ines Derra aus der Abteilung für Nachhaltigkeit der Kreisverwaltung Ahrweiler.

Angeregt von den Schülern wurde eine Solaranlage auf dem Dach des Gymnasiums, aber auch preiswerte Vorschläge für die Zukunft der Schule kamen aufs Tapet. So sollen in der Cafeteria Mehrwegbecher eingeführt werden und Getränke in Tetrapacks durch Getränke in Glasflaschen ersetzt werden. Auch soll die Verwendung von Tassen eingeführt werden und bei Pausenbroten wollen die Schüler künftig auf Brotdosen statt auf Papiertüten setzen. Überhaupt soll die Verwendung von Papier in allen Formen reduziert werden. Hinzu kommen Aktionstage zum „Müllfasten“ oder auch eine Tauschbörse, denn nicht alles muss neu aus dem Laden kommen. Und auch Plastiktüten müssen nicht mehr sein. Da sind Stofftaschen deutlich umweltfreundlicher, sind sich die Schüler einig.