176 Filialen in Europa betroffen

Concord schließt Filialen in Bonn und Rheinbach

Eine Filiale von Matratzen Concord.

Eine Filiale von Matratzen Concord.

Köln. Der Kölner Matratzenhändler Matratzen Concord will bis Ende des Jahres 176 Filialen schließen. Betroffen sind auch Läden in Köln, Bonn und Düsseldorf.

Das Kölner Unternehmen Matratzen Concord will bis zum Jahresende 176 von rund 1000 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz schließen. Das teilte der Anbieter von Matratzen, Lattenrosten und Boxspringbetten am Donnerstag mit. Laut Medienberichten sind auch Läden in Köln, Bonn und Düsseldorf betroffen. Das Unternehmen gehört zur niederländischen Beter Bed Holding und  wurde vor über 30 Jahren in Köln gegründet.

Von den geplanten Filialschließungen von Matratzen Concord ist die Region Bonn/Rhein-Sieg nur im begrenzten Umfang betroffen. Wie das Unternehmen am Freitag auf Anfrage mitteilte, sollen die Geschäfte an der Bornheimer Straße in Bonn und an der Koblenzer Straße in Rheinbach aufgegeben werden. Über die Gesamtzahl der Filialen in der Region machte das Unternehmen keine Angaben. Wie aus Firmenkreisen zu hören war, sind keine Entlassungen, sondern Umbesetzungen des Personals vorgesehen. Das Kölner Unternehmen hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass es im Zuge eines Sparkurses 176 von rund 1000 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz schließen werde.

Die Muttergesellschaft sprach von "verschiedenen strategischen Maßnahmen, um ein profitables Umsatzwachstum zu erzielen". In diesem Rahmen fallen auch 64 Stellen weg. Ausgenommen seien aber die Mitarbeiter in den von Schließung betroffenen Filialen, die auf andere Läden verteilt würden, hieß es. Matratzen Concord will stärker in die "Omnichannel-Präsenz" investieren, was etwa den Onlinehandel einschließt und den Auftritt in den sozialen Medien.