Jeder Deutsche wirft im Jahr fast eine halbe Tonne weg

Wiesbaden.  Fast eine halbe Tonne Müll wirft jeder Einwohner Deutschlands im Jahr weg - das ist schon seit Jahren etwa gleich.
Der Pro-Kopf-Müll ist seit letztem Jahr um vier Kilogramm gestiegen. Foto: Jens Büttner Foto: DPA

Insgesamt etwa 37,2 Millionen Tonnen Abfälle seien 2011 bei deutschen Privathaushalten eingesammelt worden, 400 000 Tonnen mehr als im Jahr zuvor, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Die Menge entspreche durchschnittlich 454 Kilogramm je Einwohner, vier Kilogramm mehr als im Vorjahr.

Es gibt keinen Trend zu steigenden Zahlen, seit Jahren hat sich die Müllmenge auf etwa 450 Kilo pro Kopf eingependelt. In der Bilanz enthalten sind Haus- und Sperrmüll, Bioabfälle, Altpapier, Glas und Verpackungen. In die graue Restmülltonne wanderten 166 Kilo pro Einwohner, in die Biotonne 111 Kilo. Außerdem fielen pro Kopf 29 Kilo Sperrmüll, 146 Kilo Wertstoffe und 2 Kilo sonstiger Abfall an.

Während die Menge des Hausmülls im Vergleich zu 2010 leicht sank - von 13,7 auf 13,6 Millionen Tonnen -, stieg die Menge des eingesammelten Biomülls um 300 000 Tonnen auf 9,1 Millionen Tonnen. Außerdem wurden 2,4 Millionen Tonnen Sperrmüll abgefahren - ebenso viel wie im Vorjahr - und 12 Millionen Tonnen Wertstoffe wie Papier, Glas und Verpackungen (plus 300 000 Tonnen).

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