Kolumne "ausgecopelt"

Was von der Bonner Cop23 bleibt

Umweltfreundliche Konferenz: Diego Chitarrini trinkt kostenloses Leitungswasser aus seiner persönlichen Cop23-Flasche.

Die persönliche Cop23-Flasche für das Leitungswasser bleibt als Souvenir.

Bonn. Die Weltklimakonferenz Cop23 in Bonn ist zu Ende. Zum Abschluss haben die Teilnehmer nochmal das eine oder andere Souvenir gesammelt, um es mit nach Hause zu nehmen.

Ein Schnappschuss vor dem Bonner Rathaus. Klick. Einmal Winken vor UN-Hochhaus und Rhein. Klick. Ein strahlendes Lächeln vor der Kirschblüte. Klick. Und dafür müssen die Besucher der Cop23 in der Bundesstadt nicht einmal das Konferenzgelände verlassen. Während die Delegierten aus fast 200 Ländern noch um die Details der Verhandlungstexte zum Abschluss ringen, sammeln die Teilnehmer in der Bula- und der Bonn-Zone auch ein paar Souvenirs.

Äußerst beliebt: die beiden Fotostationen mit den Bonner Motiven und dem Hochglanzausdruck für zu Hause. An den letzten Konferenztagen schlendern einige auch mit der Kamera um den Hals über das Gelände und nehmen ein paar persönliche Eindrücke aus der Rheinaue oder ein Gruppenbild mit Kollegen und neuen Freunden mit nach Hause.

An vielen Ecken posieren die Gäste aus aller Welt für ein Selfie, das in Echtzeit über die sozialen Medien verbreitet werden kann. Ein anderes Souvenir, über das schon viel gesprochen worden ist, ist die blaue, grüne oder gelbe Trinkflasche, die kostenlos an alle Teilnehmer ausgegeben worden und heiß begehrt ist. Die baumeln jetzt mit einem Haken befestigt an Rucksäcken oder Reisetrolleys, die auf dem Gelände immer häufiger zu sehen sind.

Nach zwei Wochen Verhandeln, Diskutieren und, wie zu hören ist, auch der einen oder anderen gemeinsamen Feier, ist die Zeit des Abschieds gekommen. Doch etwas bleibt. Neben den Verhandlungsergebnissen und persönlichen Erfahrungen sind das eben auch Fotos und Flaschen.