Besucher bei Knut im Museum - "Gefühle sind gewaltig"

Berlin.  Der ausgestopfte Eisbär Knut hat zahlreiche Besucher ins Berliner Museum für Naturkunde gelockt. "So dicht waren wir noch nie dran. Die Gefühle sind gewaltig, es ist wirklich zum Heulen", sagte ein Ehepaar aus Berlin.
Eisbär Knut als Plastik im Berliner Museum für Naturkunde. Foto: Rainer Jensen
							Foto: DPA
Eisbär Knut als Plastik im Berliner Museum für Naturkunde. Foto: Rainer Jensen Foto: DPA

Zahlreiche Fans des Bären kamen am ersten Ausstellungstag, um ihren Liebling zu sehen. Karin Gude-Kohl, die sich selbst als fanatischen Knut-Fan bezeichnet, brachte Croissants - die frühere Leibspeise des Bären - vorbei. Außerdem hatte sie für die Präparatoren eine Nachbildung der Oscar-Trophäe dabei - als Dankeschön für deren Arbeit. Sie freue sich über den ausgestellten Bären. "Denn sein Original-Fell ist doch das einzige, was uns außer Erinnerungen von ihm geblieben ist. Knut war ein Weltstar."

Einige Knut-Fans und Tierschützer hatten den Plan, das im Alter von vier Jahren im März 2011 gestorbene Tier auszustellen, immer wieder kritisiert. Das Museum ließ die Bären-Plastik deshalb bewachen. Zwischenfälle habe es nicht gegeben, hieß es.

Das Präparat besteht aus Knuts echtem Fell, das mit einem speziellen Verfahren behandelt und über einen Kunststoffkörper gezogen wurde. Die Augen sind aus Glas. Die Plastik ist noch bis zum 15. März im Foyer des Museums zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos.

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