Erlaubt waren 120 Stundenkilometer

Seniorin im Porsche mit 238 km/h geblitzt

Polizeikelle.

Polizeikelle.

Brüssel. In Belgien ist eine 79-Jährige mit ihrem Porsche und 238 Stundenkilometern in eine Radarkontrolle gerast. Erlaubt waren aber gerade einmal 120 Kilometer pro Stunde. Welche Ausrede die Dame den Polizisten präsentierte.

Wer rastet, der rostet. Das hat sich wohl auch eine 79-Jährige in Belgien gedacht. Die Dame war mit 238 Kilometern pro Stunde unterwegs, als sie auf einer Autobahn in Belgien geblitzt wurde - und muss dafür nun tief in die Tasche greifen: Ein belgisches Gericht hat die 79-Jährige nach ihrem rasanten Seniorenausflug zu einer Strafe von 1200 Euro verurteilt. Ihren Führerschein ist die 1937 geborene Belgierin zudem für drei Monate los.

Wie belgische Medien berichteten, blitzte die Polizei die Großmutter aus der Stadt La Louviere bereits im vergangenen Juni auf der Autobahn in einem Porsche. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit lag bei 120 Km/h. Den verblüfften Polizisten hatte die Frau damals eine äußerst kreative Ausrede präsentiert: Sie habe eine Spritztour machen wollen, weil sie nicht habe schlafen können, berichtete die Nachrichten-Seite „DHnet.be“.

Ihr Anwalt sagte vor Gericht, es sei das erste Mal gewesen, dass man seine Mandantin beim Schnellfahren erwischt habe. So schnell wird sie sich nun aber wohl nicht mehr ans Steuer setzen - schließlich ist der Führerschein ja jetzt erstmal weg. Und vielleicht tut es beim nächsten Mal ja auch ein Beruhigungstee, wenn die Seniorin wieder mal nicht einschlafen kann.