Vorfall in Schweden

Frau bemerkt Fehler in Tattoo und lässt Namen ihres Kindes ändern

Eine Vorschau, wie ein Tattoo auf dem Körper aussehen könnte, bietet die App Inkhunter.

Eine Tätowiererin bei der Arbeit.

Växjö. Dieses Tattoo ging gründlich daneben: Anstelle von Kevin steht Kelvin auf dem Körper einer schwedischen Mutter. Die reagierte anschließend auf ungewöhnliche Art und Weise.

Der Name des eigenen Kindes, des Partners oder auch einer nahe stehenden verstorbenen Person ist ein beliebtes Tattoo-Motiv. Es birgt aber auch Gefahren. Ist der Name nämlich falsch geschrieben, so lässt sich das Missgeschick nur schwer korrigieren. Der frühere Fußballer David Beckham etwa kann ein Lied davon singen: Auf seinem Arm steht "Vihctoria" - blöd nur, dass seine Frau Victoria heißt.

Ein ähnlicher Fehler unterlief dem Tätowierer von Johann Giselhäll Sandström. Die Schwedin ließ sich die Namen ihrer Kinder tätowieren: Nova und Kevin. Aus Kevin wurde auf Sandströms Haut allerdings Kelvin. Ein kleiner, aber doch feiner Unterschied. "Der Tätowierer entwarf ein Design und fragte nicht nach der Schreibweise der Namen. Ich habe auch nicht daran gedacht", sagte die Mutter der schwedischen Zeitung "Blekinge Läns Tidning". Als sie den Fehler bemerkte, war es allerdings schon zu spät - sie brach in Tränen aus.

In ihrer Not wurde Sandström erfinderisch. Da der Tätowierer ihr mitteilte, dass man den Fehler nicht mehr beheben könne, ließ die Frau in Absprache mit ihrem Ehemann kurzerhand den Namen ihres Kindes ändern. "Den Namen Kelvin hatte ich zuvor nie gehört. Es gibt niemanden, der sein Kind Kelvin nennt", sagte sie.

Mit dem Wandel von Kevin zu Kelvin ist sie zufrieden: "Wenn ich darüber nachdenke: Der Name ist ziemlich einzigartig." An ihr nächstes Tattoo denkt die 30-Jährige auch schon. Auch der Name ihrer dritten Tochter Freja soll auf ihrem Körper verewigt werden. Dieses Mal, so Sandström, werde sie ihn aber vorher auf einem Blatt Papier notieren Tausende Male kontrollieren.