Brasspop-Band aus Bonn

Neues Querbeat-Video wurde im Römerbad gedreht

Das Römerbad.

Das Römerbad.

Bonn. Am 12. Oktober erscheint das neue Album von Querbeat. Vorab veröffentlichte die Band schon einmal das Video zum Titel "Randale & Hurra". Drehort war unter anderem das Römerbad im Bonner Norden.

Langsam fährt die Kamera aus den Baumspitzen auf die Straße. Ein Mann im Anzug, gespielt von Schauspieler Matthias van den Berg, hat eine Autopanne im Wald und ist darüber nicht sehr erfreut. Über Handy gibt es keine ausreichende Hilfe und als Reaktion fliegt das Handy ins Gebüsch. Der Mann läuft los und landet in der nächsten Einstellung im Bonner Römerbad. Der Einstieg ins neue Video von Querbeat startet ruhig und abseits der Stadt - aber alles passend zu den markanten Tönen der Band. "Über einen Freund, der selber dort gejobbt hat, sind wir an den Kontakt zum Römerbad gekommen. Einen Tag nach der offiziellen Schließung durften wir dann rein zum Drehen", erklärt Bandmitglied Andreas Berger.

Im Freibad angekommen, scheint der Ärger vergessen. Die Musik nimmt weiter an Fahrt auf und der Protagonist stürzt sich auf die Rutsche und planscht im Anzug hemmungslos durch die Becken. Ein paar Augenblicke später springt er vom Sprungturm in die Tiefe. "Wir haben extra ein Schwimmbad mit einem 10 Meter Sprungturm gesucht und das Römerbad ist ja generell auch ganz cool", so Berger.

Wenige Augenblicke vor dem Sprung ins Wasser macht die Musik eine kurze Pause. Man hört die schwerfällige Atmung des Springers, welche die Spannung vor dem Moment des Absprungs erhöht. Im Wasser angekommen, taucht der mutige Springer zur Band. Die gibt im ungewohnten Element richtig Gas - getreu dem Titel "Randale und Hurra". Die Band singt und musiziert unter Wasser. Am Ende des Videos klettert der Protagonist aus den Springerbecken und freut sich über den kurzen ungewohnten Ausflug. Und die Bonner freuen sich, beim neuen Video von Querbeat ein Stück Heimat zu erkennen.