Kurz mal weg

Diese Ausflüge lohnen sich aus Bonn und der Region

Booser Maar Traumpfädchen

Booser Maar Traumpfädchen

BONN. Das Freilichtmuseum in Hagen bringt seine Kürbisse für Herbst in Position. In Heidelberg feiert man die Forschung an und für sich und in der Eifel einen traumhaften Pfad. Das und weitere Ausflugstipps gibt es hier.

Parade der Steckenpferde

Am 25. Oktober 1648 wurde von der Treppe des Osnabrücker Rathauses der Westfälische Frieden verkündet. In Erinnerung daran wird jedes Jahr in Osnabrück am 25. Oktober der Friedenstag gefeiert - nun schon zum 66. Mal. Die Viertklässler von Osnabrück ziehen mit selbstgebastelten Steckenpferden durch die Innenstadt. Los geht das Steckenpferdreiten am Mittwoch, 25. Oktober, um 17 Uhr  an der Johanniskirche, der Weg führt zur Rathaustreppe. Und ein Feuerwerk zum Abschluss gegen 19 Uhr gibt es auch.

Weitere Informationen: Tel. (0541) 32 32 202; www.osnabrueck.de

Parade der Steckenpferde Osnabrück

 

PS: Ich liebe Dich

Der Titel ist schon mal originell. In der Ausstellung "PS: Ich liebe Dich" präsentiert das Museum Kunstpalast Düsseldorf vom 27. September bis zum 10. Februar 2019 "Sportwagen-Design der 1950er bis 1970er Jahre". Gezeigt werden rund 30 Sportwagen, die mittlerweile zu den Ikonen der Design- und Technikgeschichte gehören, darunter Klassiker wie der Mercedes-Benz 300 SL (1954, Foto), der Jaguar E-Type (1961), der Alfa Romeo Giulietta Sprint Speciale (1957) und der Aston Martin DB4 Zagato (1961).

Weitere Informationen: Tel. (0211) 566 42 100; www.smkp.de

Ausstellung PS: Ich liebe dich

 

Burg am Horizont

Das östliche Maar ist längst verlandet, doch es existiert noch ein westliches Booser Maar (Foto) in der Nähe des gleichnamigen Eifelortes. Dort wurde kürzlich ein touristisches "Traumpfädchen" mit Infotafeln angelegt. Offiziell eingeweiht wird die 4,1 Kilometer lange Wanderroute bei einem Oktoberfest am 7. Oktober. Spektakulär und trotzdem harmonisch in die Landschaft eingebunden ist der 25 Meter hohe Booser Eifelturm. Man muss Treppen steigen, doch der Ausblick in die Vulkaneifel inklusive Nürburg lohnt sich.

Weitere Informationen: Tel. (02656) 82 08; www.boos-eifel.de

Booser Maar Traumpfädchen

 

Freilicht-Herbstfest

Das Freilichtmuseum in Hagen ist bekannt für seine zahlreichen Mitmachangebote rund um alte Handwerke. Am Wochenende 29. September (11 bis 17.30 Uhr) und 30. September (11 bis 18 Uhr) wird im Mäckingerbachtal allerdings mal gefeiert: Dann ist Herbstfest im Freilichtmuseum mit Handwerker- und regionalem Spezialitätenmarkt. Auch ein Biergarten und Gegrilltes fehlen nicht. Am Sonntag spielt ab 14 Uhr eine Band.

Weitere Informationen: Tel. (02331) 78 07 0, www.lwl.org

Herbstfest Freilichtmuseum Hagen

 

Fenster von Majorelle

Lothringen lebte - ähnlich wie das Ruhrgebiet - lange Zeit in hohem Maße von Kohle und Stahl. Sie spielen dadurch auch in der Kunst eine Rolle. Sehenswert in Longlaville sind zum Beispiel die beeindruckenden Glasfenster des Art déco-Künstlers Majorelle in der Maison de la Formation (ehemalige Verwaltung der Stahlwerke aus dem benachbarten Longwy). Sie illustrieren die Arbeit der Menschen in den Stahlhütten. Täglich geöffnet, Eintritt für Erwachsene 4 (3) Euro, Kinder bis zwölf Jahre sind frei. Führungen auf Anfrage, Tel. (0033-382) 25 24 00.

Weitere Informationen: Tel. (0033/383) 800 180, www.tourismus-lothringen.de

Majorelle in der Maison de la Formation

 

Palast der Sterne

Showtime in Landau: Auf dem Neuen Messeplatz der pfälzischen Stadt entsteht ein Zeltbau mit Glasdach. Im "Palais des Étoiles" (Palast der Sterne) präsentieren 15 Künstler vom 15. November bis zum 31. Dezember mittwochs bis sonntags jeweils einen dreieinhalbstündigen Mix aus Akrobatik und Magie. Die Berliner Comedians Steffen Lemke und Nils Hellmuth führen als Moderatorenduo Edd und Lefou durchs Programm. 250 Gäste finden Platz, der Eintritt kostet ab 49 Euro.

Weitere Informationen: Tel. (06341) 68 12 68; www.palais-landau.de

Palais des Étoiles Landau

 

Expedition Neugier

Am 28. September findet unter dem Motto "Expedition Neugier" in neun Einrichtungen des Wissenschafts- und Kulturbetriebs in Heidelberg/Mannheim die Nacht der Forschung statt. Besucher können von 15 Uhr bis Mitternacht forschen, entdecken und lernen. Die Gäste haben die Qual der Wahl unter rund 80 Veranstaltungen aus Astronomie, Physik, Robotik, Molekularbiologie, Medizinische Forschung, Biosphären und Biodiversität, Geografie, Erziehungswissenschaften, Alternsforschung, Kultur- und Technologieerbe sowie Wissenschaft und Kunst. Mit dabei: die Science-Show "Die Physikanten" (Foto).

Weitere Informationen: Tel. (06221) 58 44 444, www.nacht-der-forschung-heidelberg.de

Expedition Neugier Heidelberg