Fatih Akins politische Langzeit-Doku "Müll im Garten Eden"

Berlin.  Eigentlich sollte es eine private Reise in die eigene Vergangenheit werden: Fatih Akin fuhr vor einigen Jahren in einen kleinen Ort an der türkischen Schwarzmeerküste.
Fatih Akin suchte seine Wurzel und stieß auf eine große Mülldeponie. Foto: Mustafa Seven/Corazon International
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Fatih Akin suchte seine Wurzel und stieß auf eine große Mülldeponie. Foto: Mustafa Seven/Corazon International Foto: DPA

Das war einst die Heimat seiner Großeltern, und Akin wollte die Wurzeln seiner Familie erkunden. Doch dabei blieb es nicht. Denn als der Regisseur ("Soul Kitchen", "Gegen die Wand") erfuhr, dass dort eine riesige Mülldeponie gebaut werden sollte, schloss er sich dem Widerstand der Dorfbewohner an - und drehte über den Kampf der Menschen einen Film: die Langzeitdokumentation "Müll im Garten Eden".

(Müll im Garten Eden, Deutschland 2011, 98 Min., FSK ab 0, von Fatih Akin, mit den Mitwirkenden Hüseyin Alioglu, Bünyamin Seyrekbasan, Nezihan Haslaman)

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