Ein Surfschein für Kinder

Die Landesanstalten für Medien fördern bundesweit Projekte zu Medienkompetenz. Sie finanzieren sich über die Rundfunkgebühren. Auch die Landesmedienanstalt in Nordrhein-Westfalen unterstützt viele Projekte.
Internet-ABC. Screenshot: GA
Internet-ABC. Screenshot: GA

Bonn. Die Landesanstalten für Medien fördern bundesweit Projekte zu Medienkompetenz. Sie finanzieren sich über die Rundfunkgebühren. Auch die Landesmedienanstalt in Nordrhein-Westfalen unterstützt viele Projekte. Eine Auswahl:

  • Info-Abende: Für Eltern und Lehrer, die sich gemeinsam über Computerspiele, Internet- oder Handythemen informieren wollen, bietet die Landesmedienanstalt Info-Abende an. Ausgebildete Medienexperten sprechen über die Themen, die die Eltern und Lehrer bewegen. "Wir haben bereits rund 900 solcher Abende in Nordrhein-Westfalen durchgeführt", sagt Peter Widlok von der Pressestelle der Landesmedienanstalt in NRW. Interessierte können sich auf www.medienkompetenzportal-nrw.de unter dem Menüpunkt "Eltern und Medien" anmelden.
  • Handysektor.de: Wie kündige ich mein Klingelton-Abo? Wie gehe ich mit Gewaltvideos um? Solche Fragen beantwortet die Seite www.handysektor.de. Die Redaktion will vor allem Jugendliche ansprechen und hat ein dementsprechend modernes Layout. Mit einer Frage- und Antwort-Liste, einem Lexikon und Tipps der Woche werden viele Seiten der Handynutzung beleuchtet.
  • Klicksafe.de: Breiter aufgestellt ist die Internetseite www.klicksafe.de - eine EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz. Sie ist für Jugendliche und Erwachsene gedacht, bietet aber auch Material für Lehrer an. Kommunizieren, spielen, recherchieren, einkaufen, downloaden - die Liste der Themen ist lang.

    Ein Tipp für Lehrer: Unter Materialien gibt es ein Modul zu Cybermobbing - also Mobbing im Netz. Das Modul ist für Vertretungsstunden gedacht und kann ohne Informatik-Fachwissen durchgeführt werden. Es ist flexibel nutzbar für eine oder mehrere Stunden. Außerdem sind auch Materialien in russischer und türkischer Sprache vorhanden.

  • Internet-ABC: Das Internet-ABC ist für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren gedacht. Kinder können auf der Seite zum Beispiel einen "Surfschein" machen - ein spielerischer "Führerschein", bei dem die Kinder begleitet von sprechenden Tieren ihr Wissen überprüfen. Für Eltern und Pädagogen gibt es ein Extra-Portal mit Zusatzinformationen. Der Zugang erfolgt über einen Klick rechts oben am Rand der Seite.
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