Bonner Uniklinik sucht Probanden

Studie zur Sozialen Phobie

Bonn. Sprechen vor mehreren Zuhörern ist eine Qual, Ausgehen mit Freunden angstbesetzt:

Rund acht Prozent der Männer und etwa elf Prozent der Frauen erkranken an einer Sozialen Phobie, die nach Depression und Alkoholmissbrauch zu den häufigsten psychischen Erkrankungen zählt. Ärzte und Psychologen des Uniklinikums Bonn fahnden nach den Ursachen der Sozialen Phobie. Für ihre Studie suchen sie Probanden.

Die Wissenschaftler führen das Forschungsprojekt "Social Phobia Research" durch. Ziel ist, die biologischen Ursachen der Sozialen Phobie und ihre Interaktion mit individuellen Entwicklungsbedingungen zu erforschen.

Anhand von Blutproben werden mögliche genetische Ursachen untersucht, mit Fragenbögen individuelle Hintergründe erfasst. Alle Informationen werden verschlüsselt und unterliegen dem Datenschutz.

Personen über 18 Jahre mit einer diagnostizierten Sozialen Phobie oder die vermuten, an einer Sozialen Phobie zu leiden, werden gebeten sich per E-Mail an socialphobiaresearch@ukbonn.de oder unter 0228/28714605 zu melden. (hbl)

Infos zur Studie auf www.socialphobiaresearch.de