Bäder in Bonn

Eltern warnen vor Engpässen beim Schulschwimmen

Junge Schwimmer bei einer Trainingseinheit.

Junge Schwimmer bei einer Trainingseinheit.

Bonn. Die Stadtschulpflegschaft in Bonn sorgt sich um das Schulschwimmen und sieht noch viele offene Fragen. Sie will nun beim Bürgerbeteiligungsverfahren mitreden.

Die Stadtschulpflegschaft will beim Bürgerbeteiligungsverfahren zur Zukunft der Bäder in Bonn mitreden. Schulschwimmen sei die einzige kommunale Pflichtaufgabe in diesem Zusammenhang, betonen Andreas Beutgen und Jan Reche aus dem Vorstand der Elternvertretung in einer Pressemitteilung. Damit sei eine Beteiligung der Stadtschulpflegschaft „gesetzt und unstrittig“. Denn beim Schulschwimmen gebe es noch immer viele offene Fragen.

In den vergangenen Wochen hätten Stadtverwaltung und Schulen über eine Neuverteilung der Schwimmzeiten gesprochen, um den Bedarf so weit wie möglich zu decken. „Dabei stellten wir fest, dass die Bedarfsdeckung überall schwierig ist, aber vor allem in Bad Godesberg nur sehr eingeschränkt gelingt“, schreibt die Stadtschulpflegschaft.

Eltern fordern zügig Geld für Reparatur

Da die Bürgerbeteiligung bis Jahresende dauert, fordern die Elternvertreter die Stadt auf, die Bäder so instand zu setzen, dass keine Ausfälle mehr zu befürchten sind. Sie begrüßen den Plan der Stadtverwaltung, das Hardtbergbad so schnell wie möglich für rund 22 Millionen Euro zu sanierenund um ein Lehrbecken zu erweitern.

Aber auch für die Reparatur des Schwimmbeckens im Konrad-Adenauer-Gymnasium müsse zügig Geld bereitgestellt werden, heißt es in der Mitteilung. Für die Bürgerbeteiligung fordert die Pflegschaft, „realistische Zahlen und Fakten“. Es müsse klar sein, welchen Gestaltungsspielraum die Stadt tatsächlich habe. Nur dann könne ein fundiertes Bürgergutachten zu einem optimalen Bäderkonzept entstehen. Das letzte Wort dazu hat der Stadtrat.