Wahrzeichen der Stadt

Das Bonn-Center

Das Bonn-Center mit seinem 60 Meter großen Hochhaus wurde 1968/69 erbaut. Es ist nach dem Posttower (163 Meter), dem Langen Eugen (114) und dem Stadthaus (70) das vierthöchste Gebäude Bonns.

Es entstand auf einem ehemaligen Schrebergartengelände für die Bauherren Philipp Bauschke, Textilhändler aus Offenbach, sowie den Bonner Investor Bernd Domscheit nach einem Entwurf des Berliner Architekten Friedrich Wilhelm Gerasch.

Nach seiner Eröffnung am 25. November 1969 beherbergte das Bonn-Center unter anderem ein Steigenberger-Hotel mit über 300 Betten, das 1989 allerdings auszog. In den Büroräumen waren neben einigen Verbandsvertretungen vier Botschaftskanzleien ansässig. Von Mitte der 1980er bis Ende der 1990er Jahre war im Bonn-Center das Informationsbüro des Europäischen Parlaments beheimatet.

Die Nutzungsstruktur des Gebäudes hat sich seit seiner Eröffnung mehrfach verändert. 1987 zog im vormaligen Forum das Pantheon-Theater ein. 1996 wurde die Ladenzeile abgebrochen. 2009 sollte eine umfassende Modernisierung und Umgestaltung der Immobilie beginnen; die Pläne zerschlugen sich aufgrund der Insolvenz des Unternehmens. Nach dem Auszug der Deutschen Post Ende 2011 waren 14 von 18 Etagen ungenutzt.

Wahrzeichen des Bonn-Centers, ebenso wie des Berliner Europa-Centers, ist der weithin sichtbare Mercedes-Stern auf dem Dach. Er dreht sich etwa zweimal je Minute um sich selbst.