Brüser Berg

Stadt will Nachbarschaftszentrum weiter fördern

Erfolgreiche Stadtteilarbeit: Jede Woche kommen rund 400 Besucher ins Nachbarschaftszentrum Brüser Berg.

Erfolgreiche Stadtteilarbeit: Jede Woche kommen rund 400 Besucher ins Nachbarschaftszentrum Brüser Berg.

Brüser Berg. Die Stadt will das Nachbarschaftszentrum Brüser Berg (NBZ) auch weiterhin finanziell unterstützen und plant für die Jahre 2019 und 2020 jeweils rund 190.000 Euro dafür ein.

Die Stadt will das Nachbarschaftszentrum Brüser Berg (NBZ) auch weiterhin finanziell unterstützen -- und zwar für die Jahre 2019 und 2020 mit jeweils rund 190.000 Euro. Darüber entscheidet der Sozialausschuss in seiner Sitzung am 2. April. Die Stadt begründet die geplante Förderung damit, das NBZ stelle einen wichtigen Baustein im sozialen Netz in Bonn dar „und dient der Sicherung des sozialen Friedens“.

Das NBZ, wo Kurse und Vorträge laufen, kurz: wo immer etwas los ist, wird getragen vom Diakonischen Werk. Im jüngsten Erfahrungsbericht vor zwei Jahren bekam die Einrichtung gute Noten attestiert: „Die vielfältigen Angebote werden rege in Anspruch genommen und erfahren viel Zulauf“, konstatierte die Stadt. Mit dem geförderten Betrag werden vor allem die zweieinhalb Planstellen finanziert. Das NBZ befindet sich seit 2009 in den Räumen an der Fahrenheitstraße und hat sich seitdem zu einem Ort der Begegnung für die Bürger entwickelt. Integration, Teilhabe aller Bürger am gesellschaftlichen Leben und soziale Begegnung sind Stichworte für die Arbeit, die dort geleistet wird. Die Angebote bei Beratung, Bildung, Freizeit, Bewegung, Kunst und Kultur sind breit gefächert.

Die am stärksten vertretene Gruppe sind Menschen ab 55 Jahren, sie beeinflussen mit ihren Wünschen auch maßgeblich das Programm, so die Aussage in dem Erfahrungsbericht. Jede Woche kommen rund 400 Besucher ins NBZ. Das Alter der Besucher reicht bis über 90 Jahre.

Wenn jüngere Brüser Berger von 30 bis 55 Jahre kommen, arbeiten sie zum Teil auch ehrenamtlich mit. Wenn noch jüngere Leute da sind, liegt das zumeist an der Computer-Kooperation mit dem Hardtberg-Gymnasium. Dann erklären die Jungen den Alten einmal pro Woche, wie Handy und Laptop funktionieren.

Dass es ohne Ehrenamtliche nicht geht, weiß auch die Stadt Bonn und hebt besonders die freiwillige Arbeit von Bürgern im Stadtteil hervor, ohne deren Hilfe das Angebotsspektrum nicht durchgeführt werden könnte. Auf die Neubürger in Bonn wurden viele Angebote zugeschnitten, dabei geht es um Sprachförderung, Hilfe bei Formularen, Nachhilfe und Unterstützung von Familien.