Bauprojekt

Klimahaus entsteht hinter dem Bonner Hafen

Bonn.  Ein Kontrastprogramm könnte man den Gebäudezwilling nennen, der am Rhein in Höhe der Karl-Legien-Straße/Ecke Kranenweg gebaut werden soll. Auf einem Postament entstehen die beiden Häuser in Grau und Weiß und sehr viel Glas, die sich mit zunehmender Höhe wie voneinander wegzustreben scheinen.
Auf dieser Animation sehr gut erkennbar: Der graue Sockel mit den Bullaugen, auf dem die beiden Häuser stehen, links das Bürogebäude 'Klimahaus' und rechts die Wohnvilla 'Hafenhaus'.
								Foto: Architekturbüro Pilhatsch
Auf dieser Animation sehr gut erkennbar: Der graue Sockel mit den Bullaugen, auf dem die beiden Häuser stehen, links das Bürogebäude 'Klimahaus' und rechts die Wohnvilla 'Hafenhaus'. Foto: Architekturbüro Pilhatsch

Gleich hinter dem Bonner Hafen gelegen, werden die neuen Bewohner über den Rhein ins Naturschutzgebiet Siegaue blicken. "Die beiden Häuser bewegen sich stockwerksweise voneinander weg und setzen das Prinzip Wohnen und Arbeiten in einen ausdrucksstarken Zusammenhang. Beide aufeinander reagierende Baukörper bilden eine architektonische Metapher für Rücksicht und Integration", erklärt Architekt Wilfried Pilhatsch.

Das rheinaufwärts gelegene Haus wird das erste Bonner "Klimahaus" und Firmensitz des Unternehmens WetterOnline sein. Das rheinabwärts gelegene Hafenhaus wird eine Rheinvilla mit hochwertigen Eigentumswohnungen, verteilt auf drei Geschossen und einem Penthouse. Die sieben Wohnungen sind mit Größen von 111 bis 165 Quadratmetern großzügig geschnitten. Auch eine Tiefgarage wird es in dem drei Millionen Euro teueren Objekt am Strom geben.

Der Rheinlage und dem hohen baulichen Anspruch entsprechend, erhalten beide Häuser ihre Wärme und Kühlung über Wärmetauscher aus einem Grundwasserbrunnen. Dazu kommen hoch wärmegedämmte Fensterelemente und eine Gebäudeisolierung, die weit über den gesetzlichen Vorschriften liegt: Das Hafenhaus erfüllt den Standard KfW-Effizienzhaus 70. "Mit dem Klimahaus streben wir einen sehr hohen Erfüllungsgrad der Kriterien für das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen an", sagte Joachim Klaßen, Geschäftsführer von WetterOnline.

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