Winterdienst in Bonn

Es klappte reibungslos

bonn.  Kaum sind die letzten Kamelle von den Straßen und Bürgersteigen gekratzt, müssen die Mitarbeiter von "bonnorange" wieder Schnee räumen. "Wir waren froh, dass nicht beides gleichzeitig kam", sagte Petra Heimann, Sprecherin von bonnorange.
Aus diesem Kleinlaster vonn 'bonnorange' wurde ein Schneepflug. Repro: GA

Am Freitagmorgen waren die Straßen schnell wieder frei, die Einsatzplanung des Winterdienstes passte nämlich auf den Punkt. "Die Wetterprognosen waren genau und zutreffend", berichtete Heimann.

Bereits am Donnerstagsabend seien ab 18 Uhr fünf Räumfahrzeuge im Sondereinsatz gewesen, die sich als erstes um Krankenhauszufahrten und Steigungen an verkehrswichtigen Stellen gekümmert hätten. Ab 20 Uhr haben man dann fünf weitere Räumfahrzeuge auf die Straßen geschickt. So wurden laut Heimann bis vier Uhr morgens alle zehn Winterdiensttouren durchgehend bedient. Sie wurden dann durch die planmäßigen Sicherungsfahrten abgelöst.

Ab 5 Uhr sei zudem ein kleines Multifunktionsfahrzeug unterwegs gewesen, das verkehrswichtige und gefährliche Radwege zum Beispiel auf Kennedy-Brücke und Nordbrücke geräumt und gestreut habe. Ab 6 Uhr kamen die 14 Handreinigerteams hinzu, die täglich zu diesen Zeiten starten und bei Winterdienst, anstatt zu kehren und Papierkörbe zu leeren, vorrangig Übergänge, Verkehrsinseln und Treppen passierbar machen.

Zuständig ist bonnorange, seit das Amt für Stadtreinigung und Abfallwirtschaft zum 1. Januar in eine Anstalt öffentlichen Rechts umgewandelt wurde.

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