Galluskirmes in Ramersdorf

Tradition seit mehr als 75 Jahren

Ramersdorf.  Das Ramersdorfer Schürreskarren-Rennen gewinnen Stefan Gerwing und Kai Rennschmidt.
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Wenige Sekunden vor dem Start: Die vier Teams nehmen am Schürreskarren-Rennen teil. Repro: GA

Wenige Sekunden vor dem Start: Die vier Teams nehmen am Schürreskarren-Rennen teil. Repro: GA

Wenn die Dorfvereine aus Ramersdorf zur Galluskirmes einladen, dann wird alljährlich das beliebte Schürreskarren-Rennen gestartet. Teams, bestehend aus zwei Startern, fahren mit Schubkarren durchs Dorf. Dabei sind Geschicklichkeit, Kraft und Ausdauer gefragt.

Den "Ramersdorfer Grand Prix 2012" gewannen Stefan Gerwing und Kai Rennschmidt. Sie bewältigten die Aufgaben am besten und überquerten als erste die Ziellinie an der Linmdenstraße. Vier Teams waren mit ihren Schubkarren an den start gegangen. In diesem Jahr gab Rolf Huck, Vorsitzender der Bürgervereinigung Ramersdorf den Startschuss.

Neben dem Schürreskarren-Rennen lockt aber auch das Menschenkicker-Fußballturnier viele Zuschauer an den Straßenrand. In diesem Jahr fand es zum dritten mal statt. In zwei Gruppen traten neun Teams gegeneinander an und kämpften verbissen, aber dennoch mit viel Spaß um den Turniersieg.

Bezirksbürgermeister Werner Rambow verfolgte aufmerksam das Wettkampfgeschehen. Letztlich konnten sich die erfahrenen Vorjahressieger vom SV Ennert durchsetzen und besiegten den Junggesellenverein Ramersdorf im Finale mit 2:1 Toren. Die Karnevalsgesellschaft Ramersdorfer Junge belegte in der Endabrechnung Platz 3.

Anschließend ließen es sich die Ramersdorfer bei Gyros, vom Damenkomitee zubereitet, und kühlen Getränken bis in den Abend gut gehen. Sonntag fand nach der Messe in Küdinghoven der traditionelle Umzug mit Kranzniederlegung am Heiligenhäuschen auf dem Dorfplatz in Ramersdorf statt, bevor anschließend der Frühschoppen begann.

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