Geislarer Kindertagesstätte

Nach den Ferien geht es zurück - Der Umbau ist fast fertig

Guckt mal da: Erzieherin Karin Scherer erklärt den Kindern ihrer Einrichtung den aktuellen Baustand. Und sie sehen: Es gibt noch einiges zu tun.

GEISLAR. Fast einen nigelnagelneuen Kindergarten bekommen die Frösche und Drachen der Kindertagesstätte St. Joseph in Geislar. Eine letzte Baubesichtigung machte Kita-Leiterin Karin Scherer jetzt mit einigen Kindern der Einrichtung, die darüber ganz aus dem Häuschen waren.Kürzer als eigentlich gedacht, haben die Sanierung sowie der Um- und Anbau der Einrichtung gedauert.

Ein Jahr war vorgesehen, nun ging es etwa zwei Monate schneller, so dass die 45 Kinder schon nach den Sommerferien wieder in ihr neues beziehungsweise altes Domizil an der Oberdorfstraße/Ecke Abtstraße ziehen können. Bis zum gestrigen Kita-Ferienbeginn haben die Kinder und Erzieher Kisten in ihrem Schneckenhaus gepackt; so nannten sie das Jugendheim, das sie für die Übergangszeit genutzt hatten.

Nach den vielen Einschränkungen ist Scherer froh, nun endlich mit den Kindern die neuen Räume in Beschlag nehmen zu können. Mit dem Umbau wurde auch den Auflagen zur Betreuung der zukünftig zwölf unter Dreijährigen (U3) Rechnung getragen. Das heißt, für sie gibt es einen eigenen Schlafraum, einen Wickelraum und für die Erzieher auch einen Aufenthaltsraum.

Der ganze Stolz ist allerdings der Gymnastikraum, womit sich die Einrichtung auch wieder ihrem Schwerpunkt, der Motopädie, widmen kann. Aber noch ist nicht alles fertig, das stellten die Kleinen bei ihrer Baubesichtigung fest: "Unser Spielplatz ist ja noch ganz durcheinander" und "Die Möbel fehlen auch noch", sagten sie. Die gibt es auch ganz neu, vor allem für die unter Dreijährigen.

Die letzten Arbeiten, darunter der Anstrich der Fassade zur Abtstraße und die Neugestaltung des Außengeländes, finden nun in den Ferien statt. Wenn alles wieder seinen Gang nimmt, will der Kindergarten die Räume auch mit den Eltern und den Geislarer einweihen.

Insgesamt war für die Maßnahme rund eine Million Euro veranschlagt worden. Die Kosten teilen sich die Kirche als Träger der Kindertagesstätte, die Stadt Bonn und der Landschaftsverband.