Junges Theater Bonn

Die neuen Sitze gefallen den Zuschauern

Mit einer Aufführung des Stücks "Für Hund und Katz ist auch noch Platz" wurden die Theatersessel eingeweiht.

BEUEL. Das Junge Theater Bonn (JTB) hat eine neue Bestuhlung bekommen, gestiftet von Sponsoren. Am Samstag wurde sie eingeweiht. Seit November vergangenen Jahres hatte Intendant Moritz Seibert nach Sponsoren für eine neue Bestuhlung gesucht.

"Die alten Stühle waren so verschlissen, dass sie dringend ausgetauscht werden mussten", sagt er, "wir hatten aber kein Geld dafür." Seibert warb bei Besuchern und Freunden des Theaters dafür, eine Stuhlpatenschaft für einen der 400 Stühle zu übernehmen. Innerhalb von fünf Monaten fanden sich genug Sponsoren, um alle Stühle auszutauschen.

Jeder der neuen Stühle hat eine Messingplakette auf der Rückseite, darauf steht der Name des jeweiligen Sponsors. Zum Beispiel "Die Biber-Klasse", gesponsert von einer Klasse der Andreas-Grundschule. Kilian, Mert und Jona waren stellvertretend für die Klasse bei der Einweihung und stellten fest: "Die neuen Stühle sind total schön, besser als die alten."

Justus Einig, 14, hat eine Stuhlpatenschaft von seinem Opa geschenkt bekommen. Er spielt im Nachwuchsensemble des Jungen Theaters. Auch Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch hat einen Stuhl gestiftet. Nach der Einweihungsfeier sagte er: "Das Junge Theater braucht dringend eine neue Klimaanlage, das ist das nächste Ziel. Beim Beethovenfest hätten die Musiker bei so einer Luft nach kurzer Zeit schon aufgehört zu spielen und es wären drei Zuschauer kollabiert."

Im Anschluss an die Grußworte spielte das JTB-Ensemble seine jüngste Produktion "Für Hund und Katz ist auch noch Platz". Mit einer Vorstellung dieses Stückes begann gestern die neue Spielzeit im JTB. Zum Inhalt: Die Hexe in dem Stück "Für Hund und Katz ist auch noch Platz" nimmt auf ihrem Besen gutmütig vier Begleiter mit. Das hält der Besen auf Dauer nicht aus. Dafür hat die Hexe aber vier Freunde gewonnen, die ihr in einer schwierigen Lage von großem Nutzen sind.