Leistungsbilanz

Beta Klinik am Bonner Bogen feiert Zehnjähriges

Ramersdorf. Aus drei wurden 60 Ärzte, aus 1500 Quadratmetern 13.000 - und auch nach ihrem zehnten Geburtstag will die Beta Klinik in Bonn-Beuel weiter wachsen.

Prominentester Gratulant zum Geburtstagsempfang „Zehn Jahre Beta Klinik“ war am Donnerstagmittag Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Das Stadtoberhaupt war beeindruckt von der Leistungsbilanz, die Klinikgründer und Mitgesellschafter Axel Jung den Gästen präsentierte.

2008 startete die Privatklinik im Rheinwerk II am Bonner Bogen auf einer Fläche von 1500 Quadratmeter mit drei Ärzten. Heute haben sich die medizinischen Fachabteilungen mit 60 Ärzten und 180 Mitarbeitern auf mehr als 13.000 Quadratmeter ausgebreitet. „Und wir werden an diesem Standort weiter expandieren“, betonte Axel Jung.

Zu Beginn haben sich die Mediziner auf Erkrankungen im Kopf und an der Wirbelsäule spezialisiert. Heute umfasst das diagnostische und therapeutische Angebot mehr als 30 medizinische Fachbereiche. Jüngster Zuwachs ist ein Kompetenzzentrum für Epilepsie. Unter Leitung von Professor Christian Elger wird die Beta Klinik noch in diesem Monat als erste Klinik in Deutschland einen speziellen Operationslaser zur Behandlung von Epilepsie-Patienten klinisch etablieren. Jung bezeichnete die Beta Klinik als eine medizinische Einrichtung auf universitärem Niveau.

Auch die Zusammenarbeit mit dem direkt angrenzenden Grand Hotel Kameha wollen die drei Gesellschafter der Beta-Klinik, Jung, Professor Thomas Gasser und Jörg Haas, intensivieren. „Wir bieten dort Belegbetten für unsere psychosomatische Station an. Patienten, die bei uns in der Betaklinik operiert werden, bleiben natürlich bei uns im Haus“, erklärte Jung.

OB Ashok Sridharan gratulierte dem Ärzteteam und allen Mitarbeitern: „Die Beta Klinik hat sich seit ihrer Gründung sowohl in Bonn und der Region als auch im Ausland einen Namen gemacht. Das Haus festigt damit den guten Ruf Bonns als hervorragender Gesundheitsstandort.“ Sridharan sagte der Klinikleitung zu, ins Gespräch zu kommen, wenn weitere Expansionen räumlicher Art erforderlich werden sollten.