Kommentar

Bedenken sind plausibel

PENNENFELD.  Gegen die Vehemenz, mit der Bauherr und Planer der "Siebengebirgsterrassen" nun von den Bad Godesbergern empfangen wurden, waren die kritischen Fragen bei der ersten Präsentation im Frühjahr ein laues Lüftchen.

Offenbar haben die Anlieger die Zwischenzeit gut genutzt, um einen stattlichen Fragenkatalog zusammenzustellen. Auch wenn sie sich grundsätzlich freuen sollten, dass neben ihnen eine riesige Bauruine wieder mit Leben erfüllt wird: Viele ihrer Eingaben klingen plausibel. Insbesondere hinsichtlich der Verkehrsbelastung blieben die Antworten vom Podium unscharf.

Für den Augenblick liegt genau hier das Problem. Dass ein Investor, der sein Geld mit der Vermietungen verdient, auf Rentabilität bedacht ist, kann ihm nicht zum Vorwurf gemacht werden. Will er aber - nicht zuletzt im Sinne des Geschäfts - das Selbstbild der Seriosität auch in Bad Godesberg pflegen, sollte er auf konkrete Fragen seiner künftigen Nachbarn auch konkrete Antworten finden. Etwa nach der Aktualität der Verkehrszählung und der Zahl der tatsächlich zu erwartenden Fahrzeuge.

All das zu hinterfragen, wird auch die Aufgabe von Politik und Verwaltung sein.

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