Abriss historischer Fabrikhalle

Haribo sieht kein eigenes Fehlverhalten

BAD GODESBERG.  Die Firma Haribo ist sich im Zusammenhang mit dem Abriss einer historischen Fabrikhalle auf dem Firmengelände an der Friesdorfer Straße keiner Schuld bewusst. Zu dem von der Stadt angekündigten Bußgeldverfahren äußerte sich das Unternehmen am Freitag selbstbewusst.
Die Bonner CDU kritisiert den Umgang mit dem Süßwarenhersteller. Foto: Ronald Friese

"Wir gehen davon aus, dass gegen Haribo kein Bußgeld verhängt wird, da von Seiten unseres Unternehmens keinerlei Fehlverhalten vorliegt", sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage des General-Anzeigers. Ob gegen andere an der Baumaßnahme beteiligte Unternehmen ein Bußgeld verhängt werden könne, werde das bei der Stadt Bonn offenbar eingeleitete Bußgeldverfahren zeigen.

Wie berichtet, war den flächendeckenden Abbrucharbeiten auf dem Haribo-Gelände auch eine Halle der ehemaligen Schiller'schen Konservenfabrik zum Opfer gefallen, welche die städtische Denkmalbehörde als erhaltenswert eingestuft hatte. Dies sei aus Versehen geschehen, wurde der Stadtverwaltung ihren Angaben zufolge mitgeteilt. Die Verwaltung hatte jetzt angekündigt, den Abriss mit einem Bußgeld ahnden zu wollen, dessen Höhe aber noch nicht feststehe.

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