Telekom-Brücke über der B 9 wird in zwei Monaten eingeweiht

Winterliche Temperaturen verzögern Fertigstellung

Bonn. (ly) Eigentlich hätte sie schon vor einem Monat eingeweiht werden sollen - die Brücke, die die beiden Telekom-Gebäude an der Friedrich-Ebert-Allee miteinander verbindet. Doch die winterlichen Temperaturen lösten in diesen Tagen einen Baustopp aus.

"Einige Restarbeiten können nur bei Plus-Graden durchgeführt werden; daher verzögert sich die Fertigstellung", sagte George-Stephen McKinney dem GA. Als Einweihungstermin gab der Telekom-Sprecher jetzt den Monat März an. Obwohl sie der Telekom gehört, "wird die Brücke öffentlich nutzbar sein und somit jedem Fußgänger zur Verfügung stehen", sagte McKinney.

Damit auch Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen in den Genuss der Abkürzung über die Friedrich-Ebert-Allee kommen, wurden auf beiden Seiten Aufzüge gebaut. Der Konzern hatte sich für den Bau der Brücke entschieden, nachdem es an dieser Stelle der B 9 häufig zu Beinahe-Unfällen gekommen war.

Grund: Viele Fußgänger, vor allem Telekom-Mitarbeiter, nahmen oftmals die Abkürzung über die Gleise, um auf die andere Straßenseite zu kommen. In den beiden Gebäuden des Unternehmens sind insgesamt rund 4 000 Mitarbeiter beschäftigt.