Tag der offenen Tür in Bonn

Gauck und Merkel zu Besuch in der Bundesstadt

Daniela Schadt, die Lebensgefährtin des Bundespräsidenten, steht mit Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel im Park vom Palais Schaumburg.

Bonn. Tag der offenen Tür im ehemaligen Bonner Regierungsviertel mit viel Prominenz: Bundespräsident Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel statten ihren - inzwischen kaum noch genutzten - Amtssitzen am Rhein einen Besuch ab.

Am Nachmittag kamen Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt in Begleitung von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und dessen Frau Hanne Hufschmid zum Stand vor der Villa Hammerschmidt. Gern posierte der Bundespräsident noch einmal  für Fotografen, die ihn mit der Beethoven-Figur ablichten woltlen.

Am Stand des Jugendamtes, wo Spiele für die Jüngsten angeboten werden, schaute er den kleinen Gästen über die Schulter, die gerade ihre Wünsche an den Bundespräsidenten zu Papier bringen.  Gauck und seine Partnerin nahmen sich viel Zeit für den Rundgang. Sie werden noch eine Nacht in der Villa Hammerschmidt verbringen. Angela Merkel hat Bonn bereits wieder verlassen müssen. Der nächste Termin wartete.

Vor den Toren zur Villa Hammerschmidt und zum Palais Schaumburg war Geduld angesagt. Viele Menschen standen in langen Schlangen an und warteten auf Einlass. Das Palais Schaumburg hat übrigens vorerst das letzte Mal seine Türen fürs Volk geöffnet. Ab Montag rücken die Bauarbeiter an, weil der Bau innen wie außen umfangreich saniert werden muss.  Die Arbeiten werden einige Jahre in Anspruch nehmen.

[kein Linktext vorhanden]Auch der Kanzlerbungalow mitten im weitläufigen Park stand bei den Besuchern hoch im Kurs. Sie kamen zahlreich: Stadtsprecherin Monika Hörig meldete, dass bisher rund 8000 Bürger die beiden geschichtsträchtigen Orte der Bundesrepublik besucht haben. Viele Besucher bedauern, dass der einstige Neubau des Kanzleramts gleich daneben, in dem heute das Entwicklungsministerium zu Hause ist, für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.