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Programm auf Schloss Drachenburg: Einladung zur Zeitreise

Programm auf Schloss Drachenburg : Einladung zur Zeitreise

Die Saison hat zwar gerade erst begonnen, aber Joachim Odenthal, Geschäftsführer von Schloss Drachenburg, ist schon einen Schritt weiter. Denn die Planungen für 2017 sind bereits in vollem Gange.

„Kommendes Jahr soll ganz im Zeichen des Drachens stehen.“ Auftakt wird erneut das „Schlossleuchten“ sein. Auch eine große Ausstellung zum Thema wird gerade vorbereitet.

Ausgebaut werden soll dann auch das museumspädagogische Programm. Odenthal: „Da die beiden Kolleginnen in Elternzeit waren, konnten wir da noch nicht richtig loslegen.“ Das soll sich im kommenden Jahr ändern. „Dann wollen wir zum Beispiel Schulklassen das Angebot einer Zeitreise machen.“ Die Schüler sollen das Schloss also nicht nur besichtigen können, sondern selbst mitarbeiten. „Zum Beispiel kochen oder das Silber putzen“, berichtet Odenthal.

Doch bis es soweit ist, gibt es auch in diesem Jahr wieder ein vielseitiges Programm für die Besucher. Dabei legt die Geschäftsführung großen Wert darauf, dass sich das Schloss der Region weiter öffnet. „Zum Beispiel musikalisch“, so der Geschäftsführer und verweist auf den geplanten Auftritt des traditionsreichen Musikzugs Bergklänge aus Heisterbacherrott am 3. Juli. Aber auch beim Frühstück und Brunch setze man auf regionale Produkte.

Man wolle sich vom Mainstream absetzen, und „wir nehmen Nachhaltigkeit sehr ernst“, so Odenthal. Beispiel Kaffee: Der kommt aus einer Rösterei in Neuwied. „Die Qualität stimmt und wir wissen, dass die Produzenten fair behandelt werden.“ Während sich das Brunch-Angebot großer Beliebtheit erfreut – die 60 Plätze sind fast immer komplett ausgebucht – gebe es beim Frühstück noch „Luft nach oben“.

Ebenfalls großer Beliebtheit erfreut sich die Schloss-Suite. Zumindest die Wochenenden sind bereits bis Mitte des Jahres ausgebucht. Die Gäste genössen das Gefühl, einmal Schlossherr zu sein; es gebe fast nur zufriedene Gesichter. „Die Übernachtungen tragen natürlich ihren Teil zum Unterhalt des Schlosses bei“, sagt Odenthal.

Wie jene lebten, die dem Schlossherren das Leben so angenehm machten, zeigt die „Dienstbotentour“ durchs Schloss. Weitere Themenführungen befassen sich beispielsweise mit der Etikette in der Gründerzeit, und es gibt eine „Tea Time Tour“. Aber selbstverständlich sind auch die „Klassiker“ wieder im Angebot: Konzerte, Ausstellungen – unter anderem eine interaktive zum Thema Märchenhochzeiten – sowie die beliebte Geisterstunde.

Vermutlich erneut der Höhepunkt des Jahres wird die „Einzigartige Weihnachtszeit“ im Advent sein. Und Odenthal verspricht: „Auch hier wollen wir noch interaktiver werden.“