Verkstärkung: 210 neue Bundespolizisten in Heimerzheim ausgebildet

Verkstärkung : 210 neue Bundespolizisten in Heimerzheim ausgebildet

Standortchef Polizeidirektor Carsten Westerkamp und Ausbildungsleiter Polizeirat Thorsten Hahn vom Aus- und Fortbildungszentrum in Heimerzheim überreichten im Euskirchener Cityforum die Ernennungsurkunden an 210 junge Beamte.

Die Bundespolizei verstärkt sich mit 210 zusätzlichen Beamten. Darunter sind 29 Frauen, was einem Anteil von 14 Prozent entspricht. Standortchef Polizeidirektor Carsten Westerkamp und Ausbildungsleiter Polizeirat Thorsten Hahn überreichten im Euskirchener Cityforum die Ernennungsurkunden.

Wegen der hohen Zahl der Absolventen wich das Bundespolizei-Aus- und Fortbildungszentrum mit Sitz in Swisttal-Heimerzheim erstmals nach Euskirchen aus, da in der Gemeinde kein solch großer Veranstaltungssaal zur Verfügung steht.

Westerkamp schickte die jungen Frauen und Männer nach zweieinhalbjähriger Ausbildung „mit einem guten Gefühl“ in ihre neuen Dienststellen. Dort erwarten sie vielfältige Aufgaben, denn die Herausforderungen an die Beamten sind groß.

Der Polizeidirektor zählte auf, warum die Zahl der Einstellungen von Beamten in die Bundespolizei von 3426 im Jahre 2010 sich auf 6834 im im Jahre 2017 verdoppelt hat: Auch die Bundespolizei müsse sich mit den Folgen der globalen Flüchtlingsbewegungen – bedingt durch Kriege, Klimawandel und Naturkatastrophen – auseinandersetzen.

Hinzu komme die Bedrohung durch Terroristen, die Cyberkriminalität sowie links- und rechtsextreme politische Kriminalität. Außerdem hätten die Gaffermentalität und die Angriffe auf Rettungskräfte inzwischen problematische Ausmaße angenommen.

Die Swisttaler Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner sagte, die Bundespolizei sei aus der Gemeinde Swisttal nicht mehr wegzudenken. „Wir sind stolz, dass viele junge Menschen ihren beruflichen Werdegang in unserer Gemeinde beginnen.“ Die Bundespolizei präsentiere sich bei vielen Veranstaltungen in Swisttal, stelle ihre Sporteinrichtungen zur Verfügung, engagiere sich bei der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge und unterstütze weitere soziale Projekte.

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