Britisches Pendant "I'm a Celebrity..."

Manager: Boris Becker zieht nicht ins Dschungelcamp

Boris Becker war drei Jahre lang Trainer von Novak Djokovic.

Zieht Boris Becker demnächst ins britische Dschungelcamp ein?

Bonn. Es wäre wohl die TV-Sensation des Jahres gewesen: Laut der britischen Zeitung "The Sun" soll Ex-Tennisprofi Boris Becker ins britische Dschungelcamp einziehen. Doch das Ganze ist wohl eine Ente.

Dass er derzeit reichlich Schulden hat, ist hinlänglich bekannt. Da wäre ein zusätzlicher Geldregen sicher sehr gut gewesen. Laut der "Sun" wolle der mehrfache Wimbledon-Sieger Boris Becker mit dem Auftritt bei "I'm A Celebrity... Get Me Out Of Here" zumindest einen Teil seines Millionen-Schuldenbergs abtragen. Seine Manager würden derzeit mit dem britischen Sender ITV, der die britische Ausgabe von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" ausstrahlt, bereits über ein Honorar um die 500.000 Pfund - das sind umgerechnet rund 596.000 Euro - verhandeln.

Auch wenn dies eines der Top-Honorare für das TV-Format sein dürfte, wäre die Summe freilich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn Beckers Schulden sollen angeblich eine höhere zweistellige Millionen-Summe betragen.

"Er muss schnell viel Geld machen und hat sich dazu an 'I’m A Celebrity' gewandt", zitiert die "Sun" gar einen Insider. Der Sender ITV sprach indes auf Anfrage der Zeitung von "Spekulationen".

Ein klares Dementi gab es am Sonntagmittag dann vom neuen Becker-Manager Volker Maier: "Ich habe es auch gerade gelesen und kann nur sagen, dass es eine Ente ist", sagte Maier dem "Express". Becker gehe nicht ins Dschungelcamp - "und wird das auch in 100 Jahren nicht machen.“

Schade eigentlich, denn Becker hätte sicher eine tolle Show abgeliefert, wenn er vor laufenden Kameras Straußen-Anus, Kotzfrucht-Cocktail oder Kamel-Penis verspeist hätte. "I'm A Celebrity" wird ab November ausgestrahlt.