Ägyptenurlauber sollten auch am Roten Meer vorsichtig sein

Ägyptenurlauber sollten auch am Roten Meer vorsichtig sein

Nun ist es auch auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel zu Zwischenfällen gekommen. Das Auswärtige Amt deshalb auch in den Urlaubsorten am Roten Meer zur Vorsicht.

Reisende in ganz Ägypten sollten sich nach Einschätzung des Auswärtigen Amtes derzeit besonders umsichtig verhalten. Bislang schloss das Ministerium die Urlaubsorte am Roten Meer von seinen Mahnungen anlässlich der anhaltenden Unruhen ausdrücklich aus. Inzwischen rät es Reisenden im ganzen Land, besondere Vorsicht walten zu lassen und die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

Hintergund: Bei einem Angriff auf einen Polizeiposten auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel wurden am Mittwoch (10. Juli) zwei Zivilisten getötet. Drei weitere Zivilisten sowie drei Polizisten seien zudem verletzt worden, als Unbekannte in Sadr al-Hetan das Feuer eröffneten, hieß es aus Sicherheitskreisen.

Nach wie vor sei der Internationale Flughafen in Kairo gut gesichert und funktioniere normal, so das Ministerium. Touristen müssten sich während eines Transitaufenthalts nicht sorgen. Von einem Besuch in der Hauptstadt rät das Amt aber dringend ab, genau wie von Reisen in das Nildelta, auf den Sinai und in das ägyptisch-libysche Grenzgebiet. Gleiches gelte für die Touristenzentren in Oberägypten, wie Luxor und Assuan, sowie und für Kreuzfahrten auf dem Nil.

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Auswärtiges Amt zu Ägypten

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